
- SPANIEN
- PRIORAT
Terroir al Limit
Das Weingut
Eines der ungewöhnlichsten Projekte des Priorat dürfte Terroir al Limit sein. Das Ganze geht zurück auf das Zusammentreffen des Müncheners Dominik A. Huber mit dem Südafrikaner Eben Sadie. Sie trafen sich im Jahr 2001 im Weingut Mas Martinet, wo Dominik für ein Jahr arbeitete. Sie mochten sich und beschlossen, zusammen Wein zu machen. Die Familie Pérez von Mas Martinet bot ihnen Platz und verkaufte ihnen Trauben. Das Projekt erregte schnell Aufmerksamkeit. Ab 2007 arbeitete Dominik Vollzeit im Weingut, das 2003 nach Torroja del Priorat zog, wo der erste Arbossar entstand. Eben konzentrierte sich ab 2011 vollständig auf Südafrika. Seitdem hat Dominik den Stil noch einmal grundlegend verändert, indem er komplett auf Holz verzichtete und als Grundlage die biodynamische Wirtschaftsweise wählte. An seiner Seite zeichnet heute Tatjana Peceric für einige der besten Weine Spaniens verantwortlich.
Auf einen Blick
- Gegründet von Dominik A. Huber und Eben Sadie
- Sitz in Torroja del Priorat
- Biodynamisch, komplett ohne Holz
- Önologin Tatjana Peceric
VINATUREL
Dominik hat den Stil noch einmal grundlegend verändert, indem er komplett auf Holz verzichtete und als Grundlage die biodynamische Wirtschaftsweise wählte.
Sortiment ·
Die Weine von Terroir al Limit
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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