Sekt "Pi" No. Cuvée XI, Extra Brut
Farbe:
Helles Zitronengelb mit lebendiger Perlage.
Nase:
In der Nase zeigen sich kühle Zitrusnoten nach Zitronen, Limettenabrieb und Pink‑Grapefruit‑Zesten, dazu kommt eingelegte Salzzitrone und eine salzige Brise, die an Meeresluft und nassen Stein erinnert. Feine Kräuternoten nach Zitronenmelisse und Verveine mischen sich mit weißen und zarten Orangenblüten, hellen Apfelaromen vom Typ Klarapfel sowie einem Hauch gebuttertem Toast aus.
Mund:
Am Gaumen ist der „Pi“ No., Cuvée XI Blanc de Pinot Noir Extra Brut von Ökonomierat Rebholz cremig, doch straff geführt, getragen vom feinen, dichten Mousseux. Die Aromatik erinnert an Zitronen‑Biskuitrolle, reifen Klarapfel und abermals Salzzitrone, unterlegt von eindeutig saliner Mineralität und einem grippy Gerbstoffgerüst, das ihm seine Substanz und in Stein gemeißelte Struktur verleiht. Die reife Säure ist gut integriert, die pudrige, hauchzart phenolische Textur sorgt für ein leicht staubiges, dusty Mundgefühl im besten Sinn. Ein Sprudel mit langem Nachhall und zitrischem Finish.
Verkostet im April 2026
Austern
Sashimi
Backfisch


Ökonomierat Rebholz
Die Geschichte der Familie Rebholz reicht weit ins 16. Jahrhundert zurück. Seinen heutigen Namen verdankt das Weingut Eduard Rebholz, der den Titel des Ökonomierats inne hatte. Der studierte Forstmann war es auch, der damals gegen den Zeitgeist von künstlich gesüßten Tropfen die Idee des ungeschönten „Naturweins“ setzte. Heute führt sein Enkel Hansjörg Rebholz die Idee von konsequent trockenen Weinen entschlossen fort. Seine Weine, die in ihrer Jugend oft noch unzugänglich wirken, zeichnen sich durch ein hohes Entwicklungspotenzial aus und brauchen demnach Zeit, um ihre ganze Klasse zeigen zu können. Gerade die Toplagen „Kastanienbusch“ und “Im Sonnenschein“ beweisen die eindrucksvolle Spitzenstellung dieses traditionsreichen Hauses.










































