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Jahrgang
Volumen in ml
2024  /  750 ml

Farbe:

Leuchtendes Grüngelb mit hellen Reflexen.

 

Nase:

Ein hochtypischer Rebholz-Moment: volle, klare Frucht, intensive Kräuteraromen und eine sofortige aromatische Spannung. Die Zitrusfrucht gibt das Tempo vor — Bergamotte, Limone, Grapefruit, Zitrone, alles zestig, herb, vibrierend. Dazu ein floraler Einschlag mit gelben Blüten und einer ausgeprägten Muskatnote, die fast aufgesetzt wirkt und in Richtung Litschi, Stachelbeere, gelbe Pflaume und weißer Pfirsich deutet. Saftige Nashi-Birne, ein Hauch Mandarine sowie eine feine Rosennote erweitern das Bild. Unterlegt wird alles vom typischen „Rebholz-Ton“: frische, nasse Kräuter wie Melisse, Zitronenthymian und Zitronengras, die dem Wein Esprit, Präzision und eine grün-florale Energie verleihen.

 

Gaumen:

Am Gaumen zeigt sich der Muskateller in der puristischen, schnurgeraden Handschrift des Hauses: knochentrocken, extrem schlank, filigran und mit nur 10,5 % Alkohol ein fast schwereloser Wein. Feingliedrig, saftig und klar ausgebaut, aber ohne Körper, ohne Schmelz, stattdessen getragen von aromatischer Tiefe und einer prägnanten, lebendigen Säure. Die Frucht und Kräuter aus der Nase erscheinen erneut, jedoch deutlich subtiler, fein verwoben in ein sehr trockenes, zupackendes Mundgefühl. Der Wein wirkt animierend, leicht adstringierend und tänzelnd, gleichzeitig hochpräzise, frisch und kräuterbetont. Ein archetypischer Rebholz-Wein: brillant, filigran, lang gedacht.

Verkostet im November 2025

Author Marian Henß
Kurzvita Marian Henß:

Marian Henß hat viele Jahre in der Sternegastronomie in leitender Funktion und verschiedene Konzepte begleitet. Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeiten konnte er seinen Erfahrungsschatz breit aufstellen. Unterschiedliche weitere Engagements rund um das Thema runden sein Profil ab. Heute arbeitet er als selbständig als Sommelier sowie in der Beratung von Privat- und Firmenkunden.

Papaya-Salat aus grüner & gelber Papaya mit gerösteten Erdnüssen, Limette & Thai-Basilikum

Kalte Kräuter-Limetten-Nudeln mit Zitronengras, Koriandergrün und geröstetem Sesam

Marinierter Kohlrabi mit Zitronenmelisse, Fenchelblättern und weißem Pfirsich

Author Marian Henß
Kurzvita Marian Henß:

Marian Henß hat viele Jahre in der Sternegastronomie in leitender Funktion und verschiedene Konzepte begleitet. Im Rahmen seiner internationalen Tätigkeiten konnte er seinen Erfahrungsschatz breit aufstellen. Unterschiedliche weitere Engagements rund um das Thema runden sein Profil ab. Heute arbeitet er als selbständig als Sommelier sowie in der Beratung von Privat- und Firmenkunden.

Ökonomierat Rebholz

Die Geschichte der Familie Rebholz reicht weit ins 16. Jahrhundert zurück. Seinen heutigen Namen verdankt das Weingut Eduard Rebholz, der den Titel des Ökonomierats inne hatte. Der studierte Forstmann war es auch, der damals gegen den Zeitgeist von künstlich gesüßten Tropfen die Idee des ungeschönten „Naturweins“ setzte. Heute führt sein Enkel Hansjörg Rebholz die Idee von konsequent trockenen Weinen entschlossen fort. Seine Weine, die in ihrer Jugend oft noch unzugänglich wirken, zeichnen sich durch ein hohes Entwicklungspotenzial aus und brauchen demnach Zeit, um ihre ganze Klasse zeigen zu können. Gerade die Toplagen „Kastanienbusch“ und “Im Sonnenschein“ beweisen die eindrucksvolle Spitzenstellung dieses traditionsreichen Hauses.

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