
- FRANKREICH
- CHAMPAGNE
Huré Frères
Das Weingut
Das Weingut Huré Frères geht auf den 1911 geborenen Georges Huré zurück, der das Weingut an seine Söhne Raoul, Marc und Jean Marie weitergab. Heute sind es Raouls Söhne François und Pierre, die die 10 Hektar bewirtschaften, die vor allem in den 1er-Cru-Gemeinden Ludes und Ville-Dommange in der Montagne de Reims zu finden sind.
8 Hektar sind zu je 50 % mit Pinot Noir und Pinot Meunier bestockt, 2 Hektar mit Chardonnay. Hurés Grundweine durchlaufen keine malolaktische Gärung. Sie besitzen eine scharfe Fruchtigkeit, sind dabei schlank und präzise mit viel Spannung zwischen einer angenehmen Strenge und Großzügigkeit.
Auf einen Blick
- Brüder François und Pierre Huré
- 1er-Cru-Orte Ludes und Ville-Dommange
- Grundweine ohne malolaktische Gärung
- Stil: schlank, präzise, spannungsreich
Vom Brut bis zur Solera
Neben dem klassischen Brut Invitation erzeugen die Brüder einen Blanc de Blancs, einen Rosé, dazu Jahrgangschampagner und mit Mémoire einen Extra-Brut aus einer 1982 begonnen Solera. In der Serie 4 Éléments entstehen aktuell drei sortenreine Jahrgangs-Parzellenweine, deren Grundwein jeweils im Tonneau ausgebaut wird.

Test 
VINATUREL
Hurés Grundweine besitzen eine scharfe Fruchtigkeit, sind dabei schlank und präzise mit viel Spannung zwischen einer angenehmen Strenge und Großzügigkeit.
Sortiment ·
Die Weine von Huré Frères
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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