
- FRANKREICH
- CHAMPAGNE
Bonnet-Ponson
Das Weingut
Das Champagner Weingut Bonnet-Ponson liegt in Chamery, einem Premier Cru Ort an der Petit Montagne de Reims mit Besitz an der Petit Montagne und in den Grand Cru Lagen in Verzenay. Der Vater war einer der ersten im Ort der biologisch arbeitete, aber noch nicht zertifiziert war. Sein Sohn Cyril ist nach seinen Wanderjahren durch die Weinwelt nun zurückgekehrt und geht konsequent die nächsten Schritte. Das Weingut ist nun komplett zertifiziert und der Stil der Champagner scheint sich fast schon radikal zu wandeln. Während der Stil früher eher klassisch bis konservativ war, wird jetzt abgespeckt. Keine Dosage, keine Filtration, Vergärung mit den natürlichen Hefen, minimal Schwefel. Der Seconde Nature geht klar in Richtung „Naturchampagner“ und war der heimliche Star der Bulles Bio 2019 in Reims. Wenn es so weiter geht, dürfen wir von diesem Weingut noch einiges erwarten.
Auf einen Blick
- Komplett biozertifiziert, Pionier im Ort
- Chamery 1er Cru und Grand Cru Verzenay
- Keine Dosage, keine Filtration, Spontangärung
- Seconde Nature: Richtung Naturchampagner
Seconde Nature
Der Seconde Nature entspricht dem neuen, von Cyril etablierten Stil des Hauses. Hier gibt es keine Dosage, keine Filtration und keinen zugesetzten Schwefel. Alles wird spontan vergoren und in viermal gebrauchten 228- und 400-Liter-Fässern ausgebaut. Die Cuvée von rund 45 % Pinot Noir, 40 % Chardonnay und 15 % Meunier hat eine malolaktische Gärung durchlaufen. Es ist einer purer Champagner mit berstender Energie. Floral im Auftakt, kommen mürbes Kernobst, Kräuterauszüge und würzige Anis- und Kardamom-Noten hinzu. Die Frische zeigt viel Zitrusfrucht mit Zesten, hat dazu steinige Noten und eine Mineralität, die Zunder an die Zunge bringt.



VINATUREL
Der Seconde Nature geht klar in Richtung „Naturchampagner“ und war der heimliche Star der Bulles Bio 2019 in Reims.
Sortiment ·
Die Weine von Bonnet-Ponson
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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