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- NAHE
Diel
Das Weingut
Würde man sich auf den Burgfried, dem heutigen Überrest der Burg Layen begeben, die Ende des 13. Jahrhunderts errichtet wurde, dann könnte man wahrscheinlich sowohl die Nahe, also auch den Rhein erblicken. Der Turm ist das Wahrzeichen des Schlossguts Diels, das im Jahr 1802 in den Besitz der Familie Diel gekommen ist. Caroline Diel leitet das Nahe-Weingut zusammen mit ihrem Mann Sylvain Taurisson-Diel. Sie hat es in der Riege der deutschen Spitzenweingüter etabliert und als eines der bisher sehr wenigen Nahe-Weingüter in die zertifiziert biologische Bewirtschaftung gebracht. Es werden 25 Hektar Weinberge bewirtschaftet, bei denen die Geologie extrem vielfältig ausfällt. Auf einem Kilometer Länge gibt es Schiefer, Kiesel, Lösslehm, Quarzite und Urgestein vom Rotliegendem. Der Fokus des VDP-Weinguts liegt auf Rieslingen, Burgunderrebsorten und flaschenvergorenen und handgerüttelten Sekten mit langer Reifezeit auf der Hefe.
Auf einen Blick
- Caroline Diel und Sylvain Taurisson-Diel
- Zertifiziert biologisch, selten an der Nahe
- Vielfältige Geologie auf engstem Raum
- Riesling, Burgunder und handgerüttelte Sekte
Sortiment ·
Die Weine von Diel
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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