Terroir al Limit , Priorat

Les Manyes

Grenache, 2018, 750ml

 
Les Manyes Print informations
Artikelnummer 9930001139
Residual sugar M
Drink temperature 16°
Alcohol Content 14,5%
Manufacturer Terroir al Limit, c/ Baixa Font 12, 43737 Torroja del Priorat / Spain
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 24.04.2021, Copyright Marian Henß und Vinaturel:

Info:

Auf dem Etikett steht über Les Manyes „Vi d´altura“. Das bedeutet aus dem katalanischen übersetzt. Wein aus der Höhe. Dieser reinsortige Grenache kommt aus einer 1,5ha großen Parzelle am nördlichen Ende des Priorat am Fuße des Montsant-Berges auf ca. 800 Höhenmetern. Dort stehen die 70,75--jährigen Reben auf einem Plateau aus Argile (Lehm & Ton) und wirken zunächst völlig unspektakulär. Um genau zu sein, ist es eine Mutation namens Garnacha Peluda, die einen leichten Flaum auf den Beeren aufweist. Seit dem Jahrgang 2016 ist Dominik Huber für den Les Manyes völlig weg gekommen vom Holz. Zu 100% wird dieser Wein im Zementtank ausgebaut. Er selbst sagt, dass dies der beste Wein ist, der von Terroir al Limit bis dato gemacht wurde.

Im Jahrgang 2018 waren es 3338 Flaschen.

 

Farbe:

Leuchtendes Kirschrot, helle Reflexe

 

Nase:

Es ist herrlich zu beobachten, wie sich das Weingut in den letzten Jahren immer wieder stilistisch neu erfindet. Die dunkle Frucht- und Farbintensität des Les Manyes ist abgeschüttelt. Cranberry, rote Johannisbeeren, Sauerkirschen und Hagebutte vermittelt einen deutlich helleren Eindruck als in vergangenen Jahren. Bunter Pfeffer, Oregano, geröstete Mandel, grüne Olive und roter Früchtetee offenbaren ein sehr ambivalentes und zeitgleich extrem spannendes Aromenspiel. Worte wie Kraft, Konzentration, Opulenz sind hier viel am Platz.

 

Gaumen:

Am Gaumen schlägt er in die exakt gleiche Kerbe. Die Frucht ist herrlich intensiv am Gaumen. Rote Aromen in allen Facetten erfüllen sofort den Mund-Rachen-Raum und bestimmen noch lange den Nachhall. Les Manyes in 2018 zeigt sich zart und verspielt. Die 14,5% Vol. Alkohol sind wunderbar eingebunden. Nun offenbart er eine geniale Linearität. Kerzengerade schießt er hervor. Er hat deutlich Substanz im Unterbau, präsentiert sich aber in Form eines großen Pinot Noirs. Tiefgründig wie die Nacht.



Speiseempfehlungen von Marian Henß:

  • Coq au Vin mit geschmortem Wurzelgemüse
  • Drachenkopf vom Grill, Safran-Mayonnaise, roter Linsensalat
    (Fisch)
  • Gebratene Petersilienwurzel mit Balsamico glasiert und Rucola-Salat

 
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