Familia Nin Ortiz , Catalunya

Selma de Nin, Ancestral

Sekt, 2015, 750ml, Marsanne, Chenin Blanc

 
Selma de Nin, Ancestral Print informations
Artikelnummer 9930002865
Residual sugar M
Drink temperature 12°
Alcohol Content 12,0%
Manufacturer Familia Nin Ortiz, Polígon 6 Parcel·la 288, 43730 Falset-Tarragona / Spain
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 18.02.2021, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Informationen zum Wein:

Dies ist Esters uns Carles’ erste Version eines Schaumweins nach Méthode Ancestrale aus der Finca La Sinia und dem Gemischten Satz namens Selma. Der steht in einem Weingarten namens El Plà de Manlleu in Ester Nins Heimat in Alt Penedès direkt unterhalb des Castillo de Selma. Sie und Carles Ortiz haben dort 2008 auf einem Hektar den Gemischten Satz aus je 25 % Roussanne, Marsanne, Chenin blanc und Parellada Montonegra gepflanzt. Die Reben stehen in 750 Metern Höhe auf Ton und Kalkstein. Nach der Ernte werden die ganzen Trauben angequetscht und der Saft 24 Stunden lang auf der Maische belassen. Dann wird langsam abgepresst, der Wein angegoren und dann halb gegoren in Flaschen gefüllt, wo er mit den natürlichen Hefen weitergegoren ist. Die Flaschenreife erfolgte von 2015 bis heute.

 

Farbe:

helles Strohgelb, leicht trüb mit lebendiger Perlage. Wenn man die Flasche vorher dreht und leicht schüttelt, löst sich das Hefelager, wenn man das will.

 

Nase:

Esters und Carles Wein Selma de Nin ist ja schon als Stillwein eine große Besonderheit. Als Schäumer ist der Wein noch unkonventioneller. Der Ancestral duftet ein wenig nach Coche-Dury und dieser dafür typischen reduktiven Aromatik von Knallplättchen und Schwefelhölzern. Dazu kommen jede Menge Salzzitronen und etwas was von herben Äpfeln, geröstetem Sesam und noch jungen Quitten.

 

Mund:

Auch am Gaumen verbinden sich reduktive Note, herbe Apfelnoten und die Salzzitronen ganz deutlich und erinnern – wenn man es vergleichen mag – an reduktiven Loire-Sauvignon. Denn der Selma de Nin Ancestral verfügt zudem über eine große Frische, was ebenfalls eine Parallele ist. Hier zeigen sich neben der herben Frucht Noten von Fenchelpollen und etwas Anis, etwas blonder Tabak sowie kalkigen Noten. Das Mousseux wirkt lebendig und gleichzeitig fein, was bei dem langen Hefelager kein Wunder ist. Der Ancestral zeigt zudem Kraft und Länge bei einem angenehmen Druck am Gaumen. Das ist auf jeden Fall mal eine ungewöhnliche Schaumwein-Entdeckung!



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:

  • Salat mit Ziegenfrischkäse
  • Crustini mit Paté von geräucherten Makrelen
    (Fisch)
  • Heilbutt mit Fenchelpollen und Hagebutten
    (Fisch)

 
Parse Time: 0.857s