Loimer , Kamptal

Zöbinger Alte Reben

Grüner Veltliner, 2017, 750ml, Riesling, Sauvignon Blanc

 
Zöbinger Alte Reben Print informations
Artikelnummer 9870009112
Drink from: 2018
Drink to: 2023
Residual sugar M
Drink temperature 11°
Alcohol Content 12,5%
Acidity 4,0 g/l
Sweetness 1 g/l
Manufacturer Weingut Fred Loimer, Haindorfer Vögerlweg 23, A-3550 Langenlois / Austria, Bio-Zertifikat: AT-BIO-402
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 02.03.2020, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Über den Wein:

Die Frucht stammt aus Weinbergen in Zöbingen, die geprägt sind von Urgestein (Gneis) sowie von Lössböden. Neben dem dominierenden Grünen Veltliner findet sich in der Cuvée Riesling, Sauvignon blanc und Welschriesling. Nach der selektiven Handlese in 20-Kilo-Kisten am 19. September 2017 wurden die Trauben gerebelt und nach einer Maischestandzeit von zwölf Stunden langsam gepresst. Spontangärung im Stahltank und im großen Holzfass bei 20 bis 22 °C. Ausgebaut wurde der Wein im Edelstahl und im Holzfass über zwei Monate hinweg auf der Vollhefe und dann noch einmal über drei Monate hinweg auf der Feinhefe.

 

Farbe:

mittleres Goldgelb

 

Nase:

Bei dieser durchaus ungewöhnlichen Cuvée hat man schnell den Eindruck, dass dieses große Ganze mehr ist als nur die einzelnen Teile zusammen. Zöbinger Alte Reben ist ein beeindruckend stimmiger würziger Wein, der an weiße Blüten ebenso erinnert wie an Trockenkräuter, an roten Kampot-Pfeffer, Ingwer und Gräser. Die Frucht umfasst dabei gelbe Äpfel, ein wenig Pfirsich und Aprikose, aber auch Grapefruit und Kumquats samt ihrer Schalen.

 

Mund:

Am Gaumen zeigt sich die Cuvée fast schlank, ist aber dennoch vielschichtig und einprägsam. Vor allem ist der Weißwein saftig und pikant mit dieser Mischung aus reifem gelben Kernobst, Steinobst, Melone und den Zitrusfrüchten, die begleitet werden von grasig-getreidigen Noten, die gleichzeitig für eine geschmeidige Textur am Gaumen zu sorgen scheinen. Wunderbar ist hier das Pikante von Grapefruit-Schalen und Pfeffer, das sich im Finale trifft mit einer salzig steinigen und jodigen Note, die ergänzt wird durch ein klein wenig Speck. Das ist komplex und wirkt doch so leicht und schwebend. Herrlich!



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
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