Vietti , Piemont

Moscato d'Asti DOCG

Muskateller, 2021, 375ml

 
Moscato d'Asti DOCG Print informations
Artikelnummer 9911800146
Residual sugar MMM
Drink temperature 11°
Alcohol Content 5,0%
Manufacturer Vietti, Piazza Vittorio Veneto, 12060 Castiglione Falletto / Italy
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 30.08.2022, Copyright Marian Henß und Vinaturel:

Info:

Die Moscato-Trauben stehen in verschiedenen kleineren Parzellen in und um Castiglione Tinella. Das Rebalter beträgt im Durchschnitt vierzig Jahre und die Reben wachsen auf Kalkmergelböden.

Direkt nach der Lese werden die Trauben sanft abgepresst. Der Most fließt direkt in Edelstahltanks und wird stark heruntergekühlt. In mehreren Chargen wird der Wein dann wieder zur Gärung gebracht, in dem man dem aufwärmenden Most Hefe hinzufügt. Um die entstehende Kohlensäure zu konservieren, findet dieser Prozess in Druckbehältern statt. Bei einer Alkoholausbeute von ca. 5,5% Vol wird der Gärung durch starkes Abkühlen und zügige Filtration unterbunden. Im Prinzip wird dieser Moscato d´Asti nur teilweise vergoren und dann direkt gefüllt.

 

Farbe:

Leuchtendes Zitronengelb, leichtes Mousseux, helle Reflexe

 

Nase:

Intensiv duftet es aus dem Glas. Der Moscato d´Asti verführt mit reichlich Limone, Zitronenabrieb sowie etwas Grapefruit. Saftiger Pfirsich ergänzt die Nase ebenso sehr wie reichlich weiße und gelbe Blüten. Jasmin, Margeriten und weißer Flieder sind auf eine elegante Art und Weise präsent. Nie aufdringlich, immer grazil und angenehm dosiert. Der obligatorische Muskatton hält sich in Grenzen. Die frischen, klaren Aromen überwiegen deutlich. Ein Hauch heimischer Gartenkräuter liefert eine weitere Dimension in der Aromenwelt.

 

Gaumen:

Am Gaumen knüpft er nahtlos an die Erkenntnisse der Nase an. Die Frucht ist herrlich zentral eingestellt. Dabei wirkt sei aber nie überdimensioniert. Immer in guter Balance dank einer feien Säurestruktur. Das leichte Mousseux versorgt ihn mit einem zarten Schmelz zum Anfang. Aber schnell setzt die feien Säure ein und zerschneidet diesen Gedanken. Dabei wirkt die Frucht saftig und animierend. Im Nachhall leben die Zitrusfrüchte und vor allem die weißen Blüten wieder voll auf.



Speiseempfehlungen von Marian Henß:

  • Ceviche vom Wolfsbarsch mit Grapefruit, Chili und Rettich
    (Fisch)
  • Gedünstete Stabmuscheln mit Zitronen-Mayonnaise und geröstetem Weißbrot
  • Wildkräuter-Radieschen-Salat mit Mandeln und rotem Apfel

 
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