Moric

Hidden Treasures Nr.3 Balaton, Villa Tolnay

Riesling, 2019, 750ml, Furmint

 
Hidden Treasures Nr.3 Balaton, Villa Tolnay Print informations
Artikelnummer 9870010012
Residual sugar M
Drink temperature 12°
Alcohol Content 13,0%
Manufacturer Weingut Moric, Kirchengasse 3, A-7051 Großhöflein / Austria
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 13.04.2022, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Informationen zum Wein:

Im Hidden Treasures/A Moric Project fördert Roland Velich die Regionen, d. h. Weine und Winzer aus noch viel zu unbekannten Gebieten Ungarns. In diesem Fall geht es um den Balaton und die Villa Tolnay am Csobánc-Vulkan nördlich des Balaton. Das ist ein von Basalt und in Teilen auch von Sedimenten des Pannonischen Meeres geprägtes Gebiet. Das Weingut wurde 2004 vom Schweizer Philipp Oser gegründet und befindet sich in der ehemaligen Villa der Schauspielerin Klari Tolnay. Ihr zu Ehren hat er dem Weingut ihren Namen gegeben. Am Csobánc, einem der ebenmäßigsten Vulkane Ungarns, wird bereits seit römischer Zeit Wein angebaut. Im Laufe der letzten Jahrhunderte hat sich am Balaton eine lange Riesling-Tradition herausgebildet. Böden vulkanischen Ursprungs und Sedimente des Pannonischen Meeres verleihen den Weinen dabei einen unverwechselbaren Ausdruck. Heute umfasst das Weingut 20 Hektar. Der größte Teil davon liegt unmittelbar um das Weingutsgebäude herum.

 

Farbe:

mittleres Strohgelb

 

Nase:

Im Riesling/Furmint von Roland Velich befruchten sich beide Rebsorten gegenseitig. Sie wirken blütenduftig und geradezu ätherisch mit den hellen und klaren Noten von Kräutern, von Zitrus- und Limettenzesten, etwas Gummiabrieb, ein wenig gelbem Steinobst, aber noch mehr von grünem Kernobst mit einem Hauch von Stein und Rauch über der Frucht.

 

Gaumen: Am Gaumen wirkt der Wein präzise, sehnig und fast karg. Mit Luft wird er hochelegant und betörend fein, tief und salzig, herbal und schmelzig, aber mit einer vibrierenden Mineralität und Säurestruktur, einer tiefen Salzigkeit und Kräutrigkeit, aber auch mit Körper und Schmelz. Die Frucht wirkt am Gaumen etwas gelber als im Duft und bleibt hell, der Wein griffig und elektrisierend.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:

  • Ziegenfrischkäse mit Meyerzitronen-Chutney, Auberginencrème und Sesam
  • Gegrillte Garnele mit Mirin-Beurre Blanc und Brunnenkresse-Salat
  • Gegrillte Bauchrippe vom Duroc mit Szechuan-Pfeffer und fermentierter junger Knollensellerie

 
Parse Time: 0.970s