Chêne Bleu , Rhone (Süd)

Aliot IGP

Roussanne, 2017, 750ml, Grenache Blanc, Marsanne

 
Aliot IGP Print informations
Artikelnummer 9910212160
Residual sugar M
Drink temperature 11°
Alcohol Content 14,5%
Acidity 4,7 g/l
Sweetness 1 g/l
Manufacturer Chêne Bleu, La Verriere, 84110 Crestet / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 01.06.2022, Copyright Marian Henß und Vinaturel:

Info:

Eine Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc und Marsanne sowie einem Hauch Viognier.

Der Weinberg steht hoch oben am Ventoux. Nach manueller Lese laufen die Beeren zwei Mal über den Sortiertisch. Niedrigste Erträge bei höchster Fruchtqualität. Die Vergärung erfolgt in kleinen Chargen in dem modernen Keller, der komplett der Schwerkraft untergeordnet wurde. Eine Mixtur aus traditionellen wie auch ultra-modernen Techniken kommt im Keller zum Einsatz. Vergärung und Ausbau erfolgen für acht Monate im kleinen Holzfass.

 

Farbe:

Leuchtendes Goldgelb mit dezent grünen Reflexyen

 

Nase:

2017 Aliot Blanc aus dem Ventoux leben von einer Mixtur aus mediterraner und orientalischer Würze als auch reichlich geklben Früchten. Safran und Kurkuma buhlen dabei um die Dominanz. Eine angenehm wärmende Honigsüße kommt duftend hinzu. Ganz leicht denke ich dabei an Bienenwachs und reife Chenin Blanc. Ergänzend wirken Thymian, Rosmarin sowie die obligatorische Garrigue. Reife Pfirsiche, karamellisierte Quitte und rote Äpfel sorgen für die richtige Balance Frucht zu der zuvor erläuterten Intensität. Mandarine und Khaki setzen neben Abrieb von Orange und etwas Grapefruit für zusätzliche fruchtige Akzente. Ein wenig Mandelblüte sowie Akazienholz runden ihn gelungen ab.

 

Gaumen:

Völlig entgegengesetzt zu der intensiv duftenden und warmen Nase offenbart er am Gaumen das genaue Gegenteil. 2017 Aliot wirkt im Antrunk kühl, saftig und steinig. Die Höhenlagen und der kühle Wind des Ventoux hinterlassen wohl ihre Spuren. Genial ist diese Kombination, da die gelbe, intensive Frucht am Gaumen wieder klar in Erscheinung tritt. Auch die Würze von Kurkuma und Safran stört dieser kühle Eindruck keineswegs. Sehr gelungen arbeitet dieser leicht angereifte 2017er mit einem Hauch Salzigkeit gegen die Frucht. Viel mehr sorgt die Kühle und Frische für Kontraste und Eleganz bei unverändertem Fruchtausdruck. Gerade die mediterranen Kräuter stehen im Nachhall noch lange am Gaumen fest. Wie fest genagelt erscheinen auch die orientalischen Gewürze.



Speiseempfehlungen von Marian Henß:

  • Marokkanisches Hähnchen aus dem Ofen mit Tajin-Sauce und Couscous
  • Karotten-Kürbis-Auflauf mit Kurkuma
  • Gebratener Seeteufel mit Venusmuscheln und Safran-Risotto
    (Fisch)

 
Parse Time: 0.983s