Heinrich , Burgenland/Neusiedlersee

Zweigelt

Zweigelt, 2018, 750ml

 
Zweigelt Print informations
Artikelnummer 9870003080
Residual sugar M
Drink temperature 16°
Alcohol Content 12,0%
Acidity 5,8 g/l
Sweetness 1 g/l
Manufacturer Weingut Heinrich, Baumgarten 60, A-7122 Gols / Austria, Bio-Zertifikat: AT-BIO-402
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 15.01.2022, Copyright Marian Henß und Vinaturel:

Info:

Zweigelt gilt als absoluter Klassiker der österreichischen Rotweine. Sorten- und Jahrgangstypizität können wunderbar abgebildet werden. Gernot Heinrich sieht in seinem Zweigelt eine sehr vereinigende Rolle im burgenländischen Kontext. Die Rebzeilen sind verteilt auf die flachen, humosen Lagen im Heidenboden, die schotterhaltigen Lagen der Parndorfer Platte sowie die Hänge des Leithagebirges, die auf Kalkstein und Schiefer basieren.

Die Lese fand im späten August 2018 statt. Die Gärung findet spontan sowohl für zwei Wochen im Holzgärständer statt als auch auf der Maische im Edelstahl. Im Anschluss reift die Assemblage für 31 Monate im Holzgärständer als auch in gebrauchten 500l-Eichenfässern.

 

Farbe:

Dichtes Schwarzrot mit leichter Trübung und violettem Rand

 

Nase:

Die erste Nase mutet absolut blutig und eisenhaltig an. Das erinnert an die Weine der nördlichen Rhône. Etherische Noten von Pinien- und Tannenwäldern, Minze und Eukalyptus schieben direkt hinter her. Moos, Unterholz sowie ein wenig Baumrinde vermitteln balsamische wie auch waldige Aromen. Blumenerde und Waldboden ergänzen dies angenehm und ideal balanciert. Alles in allem wirkt das angenehm rustikal mit viel Schliff und Finesse. Heidelbeeren, Cassis, Holunderbeeren und Sauerkirschen kontern mit reichlich Frucht. Im Hintergrund breitet sich langsam aber sicher Muskatnuss aus.

 

Gaumen:

Im Antrunk dann im Kontrast dazu. Er zeigt sich äußerst saftig, schlank und enorm kühl. Der Mundraum fühlt sich wie in Seide gehüllt an. Die Frucht präsentiert sich von einer kleinbeerigen und angenehm säuerlichen Seite. Den blutigen Charakter weist er in Form von Trinkfluss, knackigem Mundgefühl und hohem Speichelfluss erneut auf. Die würzigen Aromen des Waldes kommen im Nachhall nur untergeordnet zum Vorschein.



Speiseempfehlungen von Marian Henß:

  • Rote Bete aus dem Salzteig mit Walnuss-Crumble und Basilikum-Pesto
  • Geschmortes Short Rip vom Rind mit Pastinake, Kräuteröl und gebranntem Salatherz
  • Hirschgulasch mit Rahmwirsing, Serviettenknödeln und Preiselbeersauce
    (Wild)

 
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