Benoît Lahaye , Champagne

Le Jardin de la Grosse Pierre Grand Cru

Champagner, 2009, 750ml, Pinot Noir/Spätburgunder, Pinot Meunier/Müllerrebe

€ 89,00
Preis/Liter: € 118,67 (incl. 19 % Tax)
 
Le Jardin de la Grosse Pierre Grand Cru Print informations
Artikelnummer 9920320011
Trinkreife von 2015
Trinkreife bis 2026
Süße M
Trinktemperatur 11°
Alkoholgehalt 12,0%
Hersteller Earl Bonait Lahaye, 33 rue Jeanne d'Arc, 51150 Bouzy / France
Allergene enthält Schwefel
Die Angaben zur Trinkreife sind Vorhersagen die auf Daten der Weingüter und unseren Verkostungen beruhen. Hierfür wird keine Garantie übernommen.
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
 
1Trocken
11Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
111Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
1111Süßlicher Wein
11111Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
VTDie Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
SGNBei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.

 
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Parker Punkte steht für die Kritikerbewertungen von Robert Pakers Wine Advokate und eRobertParker.com. Das Copyright verbeibt bei The WineAdvocate, Inc.
Winespectator steht für die Kritiker Bewertungen von Bruce Sandersons WineSpectator. Das Copright verbleibt bei WineSpectator Online.
Alle Preise sind rein Netto, ab Lager Berg/Starnberg zggl. Fracht, Verpackung und 19% Mwst.
Verkostungsnotiz von vom 03.06.2015, Copyright Sebastian Bordthäuser und Vinaturel:

Farbe:

Zartes Goldgelb mit leicht haselnusschalenen Reflexen.

 

Nase:

Die Nase des Le Jardin de la Grosse Pierre von Benoît Lahaye ist komplex und zunächst etwas verwirrend. Lahaye verwendet bei dieser Cuvée zusätzlich zu Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay noch Pinot Blanc und Arbane. Die spätreifende Arbane wird heute nurmehr auf knapp zwei Hektar in der Champagne angebaut. Der Wein wurde auf Basis des 2009er Jahrgangs vinifiziert und Ende November 2013 degorgiert. Reifes Lesegut und langes Hefelager schlagen auch aromatisch zu Buche: Brioche, Nussbutter und weiße Champignons machen den fulminanten Auftakt. Es folgen Orangeat, leichte Tahiti-Vanillenoten und etwas Dashi. Ein Wein der mit Luft im Glas immens ausbaut, daher bitte keine Champagnerflöten sondern mindestens Weißweingläser verwenden.

 

Mund:

Am Gaumen ist der Champagner höchst komplex und von hoher innerer Dichte. Er hat einen hohen Grad an Umami und ein samtig-seidiges Mundgefühl, dass sich den Mundraum sanft auskleidet. Die Perlage ist von aristokratischer Finesse und Understatement: Keinesfalls laut, wir bewegen uns nicht im Apero-Bereich, sondern sprechen von Wein, wie die Winzer der Champagne ihre Kreszenzen gerne nennen. Der Champagner hat eine zarte Würze, reife Säure und ist geprägt vom Langen Hefelager, was sich in der cremigen Textur ausdrückt. Ein Essenbegleiter par Excellence, der nicht zu kalt serviert werden sollte.



Speiseempfehlungen von Sebastian Bordthäuser:


 
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