
- FRANKREICH
- CHAMPAGNE
Olivier Horiot
Das Weingut
Olivier Horiot ist ein Winzer aus Les Riceys, gelegen an der südlichen Aube. Les Riceys besteht aus drei Ortschaften und war, historisch gesehen, lange Zeit berühmt für seinen roten und roséfarbenen Pinot Noir und weniger für seinen Champagner. Der in Dijon und Washington State ausgebildete Olivier hat das aufgegriffen und heute einen der von der Revue du Vin de France am höchsten bewerteten Rosés Frankreichs erzeugt und zudem einige herausragende Champagner. Schon 1999 erzeugte er als Erster in der Region Terroir-Wein auf biodynamische Weise. Er begann mit den zwei Lagenrosés Valingrain und En Barmont, ausgebaut im Holz. Dann folgten weiße und rote Côteaux Champenois, bis er 2004 die ersten Champagner erzeugte und sich damit sehr schnell einen noch besseren Namen machte. Neben Pinot Noir kann er dabei auf Anlagen mit Chardonnay, Pinot Blanc, Meunier und Arbanne zurückgreifen, die schon sein Großvater gepflanzt hat.
Auf einen Blick
- Winzer aus Les Riceys an der südlichen Aube
- Biodynamisch seit 1999, Pionier der Region
- Lagenrosés Valingrain und En Barmont
- Champagner seit 2004, Côteaux Champenois
VINATUREL
Schon 1999 erzeugte er als Erster in der Region Terroir-Wein auf biodynamische Weise.
Sortiment ·
Die Weine von Olivier Horiot
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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