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A. et P. de Villaine
Das Weingut
Wer sich der Domaine de Villaine widmet, der merkt schnell, dass dies ein ruhiger Ort weitab des Trubels ist, der sich mit jenem Weingut verbindet, an dem die de Villaines ebenfalls beteiligt sind: die Domaine de la Romanée-Conti. Aubert de Villaine hat nie viel Aufhebens um seine Person gemacht, sondern immer und vor allem den Fokus auf den Wein gelegt. Das galt und gilt sowohl für die berühmteste aller Burgunder-Domänen wie auch für das Familienweingut, das sich in Bouzeron an der Côte Chalonnaise befindet. Der Ort ist vor allem bekannt für die Rebsorte Aligoté Doré, für die es auch die AOP Village Bouzeron gibt. Neben Aligoté wird außerdem Chardonnay und Pinot Noir aus Mercurey, Rully, Saint-Aubin und Santenay erzeugt. Seit Jahrzehnten arbeitet die Domaine biodynamisch. Für die Weine ist der Grandseigneur de Villaine nicht mehr hauptverantwortlich, sondern seit Jahren sind es Pierre de Benoist und Thierry Devaux.
Auf einen Blick
- Familienweingut von Aubert de Villaine
- Seit Jahrzehnten biodynamisch
- Aligoté aus Bouzeron, Côte Chalonnaise
- Weine von Pierre de Benoist und Thierry Devaux
VINATUREL
Seit Jahrzehnten arbeitet die Domaine biodynamisch.
Sortiment ·
Die Weine von A. et P. de Villaine
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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