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Château de Béru
Das Weingut
Viele Jahre lang hat sich Athénaïs de Béru in der Pariser Finanzbranche bewegt, bevor ihr klar wurde, dass sie zurück auf das Gut ihrer Familie wollte, das in einem etwas abgelegenen Teil des Chablis liegt. 2006 hat sie das Weingut übernommen und zielstrebig auf biologischen und auf zertifiziert biodynamischen Anbau umgestellt. Zielstrebig ist sie auch im Keller, wo sie es zusammen mit der Kellermeisterin Ribe Gaëlle zu einer bemerkenswerten Meisterschaft im Ausbau extrem niedrig oder gar nicht geschwefelter Wein gebracht hat. Ihre Weine liegen alle mindestens über zwei Winter in Fässern oder auch Amphoren. Sie besitzen eine außergewöhnliche Brillanz, haben eine kräftige Konstitution und eine klare Präzision. Das Weingut umfasst heute rund 15 Hektar inklusive der Monopol-Lage Clos de Béru. Die eher klassischen Lagen-Chablis tragen den Namen Château de Béru, die eher experimentell ausgerichteten Vins de France findet man unter dem Label Athénaïs.
Auf einen Blick
- Athénaïs de Béru führt seit 2006
- Zertifiziert biodynamisch
- Kaum oder gar nicht geschwefelt
- Monopol-Lage Clos de Béru
VINATUREL
2006 hat sie das Weingut übernommen und zielstrebig auf biologischen und auf zertifiziert biodynamischen Anbau umgestellt.
Februar 2022

Sortiment ·
Die Weine von Château de Béru
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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