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Clos du Moulin aux Moines
Das Weingut
Im Jahr 2008 erwarben die Luxushoteliers Stéphane Andrieu und Grace Leo-Andrieu den Clos du Moulin aux Moines. Der Hof stammt aus dem 10. Jahrhundert und liegt in Auxey-Duresses. Dort wurden schon für die Abtei Cluny Weine bereitet, und wahrscheinlich gehört die Monopollage Clos du Moulin aux Moines überhaupt zu den ältesten Weinbergen im Burgund. Die Andrieus sind bekannt als die ehemaligen Besitzer der 5-Sterne-Hotels Le Montalambert und The Lancaster in Paris. Nach der Restauration des Gebäudes fand man im Frühjahr 2009 mit dem ehemaligen Önologen der Domaine de Montille, Willy Roulendes, den richtigen Verwalter für die Domaine. Zusätzlich zu den 3,6 Hektar des Clos fand man weitere erstklassige Parzellen an der Côte de Beaune, darunter die 0,8 Hektar umfassende Premier-Cru-Monopollage Clos Orgelot in Pommard. Parallel dazu wurden die Weinberge bio-zertifiziert und auf bio-dynamischen Weinbau umgestellt.
Auf einen Blick
- Historischer Clos in Auxey-Duresses
- Seit 2008 im Besitz der Familie Andrieu
- Monopollagen, u. a. Clos Orgelot in Pommard
- Bio-zertifiziert, biodynamisch umgestellt
CHRISTOPH RAFFELT
wahrscheinlich gehört die Monopollage Clos du Moulin aux Moines überhaupt zu den ältesten Weinbergen im Burgund
Februar 2022

Sortiment ·
Die Weine von Clos du Moulin aux Moines
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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