Farbe:
Gedecktes Granatrot mit Einschlüssen von Mahagoni.
Nase:
Im Duft treffen wir auf süße Feigen, Zwetschgen, eingelegte Kirschen, Gewürze wie Kardamom, Zimt, Süßholz und Nelke sowie Rosinen und Ahornsirup. Er hüllt einen geradezu ein und kokettiert zusätzlich mit Noten von Teer, Graphit und Kaffee.
Gaumen:
Am Gaumen entlädt sich der 2022 Riegel mit saftiger Fruchtsüße, feiner Holzwürze, salziger Mineralität und lebendiger Säure. Der lange Nachhall verlangt nach der Begleitung einer aromatischen und intensiven Küche mit pikanten Aspekten.
Tasted in June 2026
Dekantieren und leicht gekühlt aus großen Rotweingläsern genießen.
Zwiebel-Tarte mit Ziegenkäse und Thymian (vegetarisch)
Ribeye mit Meersalz, Olivenöl und Speckbohnen
Lammkeule mit Brotfüllung, Granatapfel, Sumach und Safranreis
Forgeurac
Das Weingut Forgeurac wird von Uwe Lange und Marco Pfliehinger betrieben. Marco kommt ursprünglich aus Bühlertal, wo das Weingut auch einen Teil seiner Weinberge hat. Der Keller ist bei Uwe in St. Leon-Rot unter der alten Dorfschmiede. Im Französischen heißt die Schmiede „la Forge“. Daher auch der Name „Forgeurac“! Die anderen Weinberge sind in der Nähe von St. Leon-Rot in Rauenberg (Kraichgau) und in Weinsberg (Württemberg). Zudem ein kleiner Weinberg im Markgräfler Land. Sowohl im Keller, als auch in den Weinbergen ist alles Handarbeit. Die beiden besitzen keine Maschinen! Weder Traktor, noch Spritze, noch Pumpe oder Filter! Die Trauben werden auf einer alten Korbkelter gepresst. Abgezogen werden sie mit dem Schlauch und Falldruck. Ausgebaut werden die Weine ausschließlich in gebrauchten Holzfässern. Keine Hefen, keine Enzyme, keine Schönung, keine Filtration, minimale Schwefelzugaben nur bei Bedarf. Wein kann so einfach und doch so genial sein.











