Farbe:
Leuchtendes Strohgelb mit zarten, hellen Reflexen. Sehr gleichmäßige, ruhige Perlage mit mittlerem bis kräftigem Mousseux.
Nase:
In der Nase sofort dieser heulende, trockene Charakter von getrockneten Wildblumenwiesen, reichlich Stroh und getrockneten Kräutern – mediterran wie auch heimisch. Dazu eine deutlich salzige Prise, die das Aromabild strukturiert. Kräuteranklänge von Kerbel, Majoran, Estragon und Salbei stehen klar im Vordergrund, kontrastiert von präzisem Abrieb von Zitrone, Kaffir-Limette und Bergamotte. Helle Frucht schwingt mit: frisch geschnittene, grüne Birne und weißer Pfirsich, eingebettet in ein zitroniges, salzig-maritimes Gesamtbild mit viel Kalk, viel Fokus auf den Boden. Die Hefe zeigt sich klassisch und präsent, aber nie dominant – eher in Richtung Salzgebäck und frische Hefe, an die die Zitrus- und Kräuternoten elegant andocken.
Gaumen:
Am Gaumen setzt sich das aromatische Bild der Nase eins zu eins fort, sehr geschlossen und präzise. Der Wein steht für Finesse, Eleganz und Leichtigkeit gleichermaßen, mit klarem Ausdruck von Terroir, Herkunft und Struktur. Die Trinkanimation ist hoch: kein sättigender Schaumwein, sondern einer, der Spannung hält und auch in leichteren Paarungen mühelos funktioniert. Im Nachhall erneut dieses feine Zusammenspiel aus Zitrischem, krümeligem Gebäck und Eleganz, getragen von Frische und Klarheit.
Verkostet im Januar 2026
Rohe Meeresfrüchte mit Zitusöl
Omelette mit Kerbel und Estragon
Frittierte Calamari mit Ajoli


















