Farbe
helles Goldgelb, feines Mousseux
Nase
Die Nase der "Cuvée Irizée Meunier"erinnert an mürbe Äpfel, reife Steinfrüchte und Kumquats. Hinzu kommen Quitten mit Flaum und Wachs, weißes Nougat und Mandelhörnchen.
Gaumen
Am Gaumen bietet die Cuvée eine Fülle an Aromen, Saft und Energie. Es ist eine stimmige Opulenz mit einer agilen Säure und Mineralität, aber auch "rondeur" und Reife. Der Champagner besitzt gleichzeitig eine kühle, frische und leicht salzige Komponente, wirkt balanciert, zurückhaltend druckvoll, besitzt Tiefe, Länge und endet mit einem Hauch von Minze im Finale.
Verkostet im November 2024
Gebackener Kürbis mit Salbeibutter und Pecorino (vegetarisch)
Geschmorte Kalbsbäckchen mit Quitten-Püree (Kalb)
Ente "Bigarade" mit Orange und Fenchelgemüse (Geflügel)


Régis Poissinet
Régis Poissinet gehört zu jenen Winzern, die aus einer Champagne-Winzerfamilie stammen, die in ihrer Geschichte nie für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Mit den ersten Champagnern von Régis und seinem Schwiegersohn David dürfte sich das schlagartig ändern. Ihre Champagner, die an der Grenze vom Vallée de la Marne zur Montagne de Reims entstehen, begeistern mit einer beeindruckenden Präzision und Finesse. Grundlage dafür dürfte nicht nur die aufwendige biodynamische Weinbergsarbeit sein, sondern auch die Zeit, die die beiden den Weinen geben. Bei der Cuvée Irizée Meunier sind es acht, bei der Cuvée Irizée Chardonnay sechs und bei der Cuvée beider Sorten, dem Non-Vintage Terre d’Irizée, ebenfalls sechs Jahre. Die Grundweine werden im Wesentlichem im Holz ausgebaut und erfahren eine malolaktische Gärung. Der Holzeinfluss ist ganz dezent spürbar und bringt zusätzliche Eleganz in diese großartigen Champagner.








