Farbe:
Gedecktes Violettrot, farbdicht bis zum Rand.
Nase:
Der 2022er Barbera d'Asti La Crena besticht in der Nase mit kühler, dunkler Frucht und mineralischer Tiefe. Dunkle Beeren vereinen sich mit Rosmarin, Thymian, edler dunkler Schokolade und frisch gemahlenem weißen Pfeffer.
Gaumen:
Die dunkelbeerige Frucht vereint sich mit einer feingliedrigen und lebendigen Säure, einem noch jugendlichem Tannin und dem Gefühl er sei über dunkle und mineralische Steine geflossen. Der höhere Alkohol ist zu keinem Zeitpunkt spürbar, dieser Wein besitzt wahrlich burgundische Finesse. Bereits solo ein absolut inspirierender Genuss, aber umso schöner in Kombination mit aromaintensiver Küche, die er belebend begleitet. Sehr gutes Reifepotential.
Verkostet im November 2025
Zum jetzigen Zeitpunkt, wenn möglich dekantieren und aus großen Gläsern genießen.
Nameko-Pilze in süßsaurer Sojasauce mit gebratenem Tofu und Jungzwiebeln
(Martin Nordin) -vegetarisch
Saltimbocca vom Reh mit Marsala Sauce und Kartoffelstifte
Hasen Sugo mit Granatapfelkernen und Rosenkohl


Vietti
Vietti ist zweifelsohne einer der besten Erzeuger im Piemont. Vietti war Vorreiter in der Erzeugung von terroirbezogenen Lagen-Barolo und Babaresco. In einer Zeit als die traditionelle Vorstellung eines Barolo oder Babaresco immer ein Lagen-Cuvée war, wollte Vietti das besondere Potential seiner Toplagen zum Ausdruck bringen und baute sie als Einzellagenweine aus. Aber nicht nur bei den Spitzenweinen aus Nebbiolo ging das Weingut mutige Schritte. Vietti ist zudem bekannt für seine außergewöhnlichen Einzellagen-Barbera und seinen Arneis. Dass der heute im Piemont diese Renaissance erlebt und nicht mehr wegzudenken ist, verdankt er auch Vietti. Schon seit Jahren bearbeitet das Weingut seine Weinberge biologisch. Nun lässt es sich auch zertifizieren. Honoriert wird das Qualitätsbestreben immer wieder mit absoluten Spitzenbewertungen im Gambero Rosso, von Parker oder Galloni.











































