Farbe:
Helles Gelb mit grünen Reflexen, strahlend und klar.
Nase:
Der 2024 Eichhorn von Manincor zeigt sich wie so oft in der Jugend schweigsam, was ihn von den anderen, lautstarken Weißburgundern unterscheidet. In der Frucht zeigt er sich diszipliniert, die Aromen nach Kernobst wie Äpfeln und Birnen sehr verhalten, etwas Zitrus sowie ein Touch Ananas skizzieren ihn zaghaft mit weichem Bleistift. Leichte Küchenkräuter wie Borretsch, Kerbel und etwas Zitronenmelisse setzen vegetabile Akzente.
Mund:
Mit straffem Antrunk und griffigem Gerbstoff im Antrunk zeigt er sich auch am Gaumen sehr bestimmt mit fast vollständigem Verzicht auf vorlaute Fruchtigkeit. Knalltrocken ist er geprägt vom Ausbau mit mineralischem Fundament und animierend herbem Bitterton. Die reife Säure agiert versiert im Hintergrund, impulsgebend sind Extrakt und Struktur des kraftvollen, doch wohl definierten Weißburgunders. Pretty Benchmark für die Sorte!
Tasted in April 2026
Ziegenkäse Crostini mit Birnen-Lorbeer-Chutney
Gebratene Garnelen auf Kürbis-Risotto
Kalbsbries mit Morcheln
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Manincor
Hat man vor Jahren die Trauben noch bei der Genossenschaft abgeliefert, so ist sich Graf Goëss-Enzenberg der Qualität seiner Weinberge bewusst geworden und hat den Entschluss gefasst, die Weine selbst zu keltern. Und die Qualität seiner Weine hat ihm Recht gegeben. Manincor hat sich zu den absoluten Top-Betrieben in Südtirol gemausert, der mittlerweile weit über die Landesgrenzen in Europa und der restlichen Welt einen exzellenten Ruf genießt. Unter dem neuen Weingutsdirektor, Helmuth Zozin, der 2008 die Leitung des Weinguts übernommen hat, hat Manincor nochmals einen deutlichen Schub nach vorn getan, was die Qualität und den Genuss der Weine anbelangt. Nicht zuletzt die konsequente Umstellung auf den biodynamischen Weinbau gibt den Weinen ihren letzten Schliff. Nur so, das ist die Grundüberzeugung der Weinmacher, offenbart sich die ganze Qualität des Terroirs.





























