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Year
Volume in ml
2023  /  750 ml

Farbe:

Rubinrot mit schwarzem Kern und purpurnen Reflexen.

 

Nase:

Der 2023 Cassiano von Manincor nimmt einen direkt in den Arm mit seiner jovial-offenherzigen Art: Die satte dunkle Frucht erinnert sofort an Zwetschgen, Amarena-Kirsch, schwarze Maulbeeren sowie Cassis und Blaubeeren bilden den Kern seines Wesens. Das Ganze genießt ein dunkles Framing von bitterer Schokolade, hellem Tabak, Piment d’Espelette und getrockneten Kräutern. Dicht und konzentriert verströmt er sein Parfum und lässt die Lippen erwartungsvoll zum Glase führen.

 

Mund:

Auch am Gaumen hält der Cassiano alles, was die Nase bereits angekündigt hat: Die satte, dunkle Frucht gibt die Marschrichtung vor. Extraktreich und dicht ist die Frucht eingefasst von der herben Phenolik des feinkörnigen und engmaschigen Tannins, das sich trotz jugendlichen Ungestüms sanft und poliert präsentiert. Etwas Süßholz, Bitterschoki und Espresso-Crema sorgen für den aromatischen Counterpart und begleiten ihn ins fruchtvolle, feinherbe Finale.

Tasted in June 2026

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Polenta mit geschmorten Pilzen

Ganzer Barsch nach Sichuan-Art

La Zi Ji Chili-Huhn

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Manincor

Hat man vor Jahren die Trauben noch bei der Genossenschaft abgeliefert, so ist sich Graf Goëss-Enzenberg der Qualität seiner Weinberge bewusst geworden und hat den Entschluss gefasst, die Weine selbst zu keltern. Und die Qualität seiner Weine hat ihm Recht gegeben. Manincor hat sich zu den absoluten Top-Betrieben in Südtirol gemausert, der mittlerweile weit über die Landesgrenzen in Europa und der restlichen Welt einen exzellenten Ruf genießt. Unter dem neuen Weingutsdirektor, Helmuth Zozin, der 2008 die Leitung des Weinguts übernommen hat, hat Manincor nochmals einen deutlichen Schub nach vorn getan, was die Qualität und den Genuss der Weine anbelangt. Nicht zuletzt die konsequente Umstellung auf den biodynamischen Weinbau gibt den Weinen ihren letzten Schliff. Nur so, das ist die Grundüberzeugung der Weinmacher, offenbart sich die ganze Qualität des Terroirs.

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Manincor
Alkohol, Getränk, Flasche, Weinflasche
BIO
Italy / Südtirol
Süße Icon
Süße: 1
Goldmuskateller