Farbe
transparentes Rubinrot
Nase
Der 2023er Clos de la Faille öffnet sich im Glas mit einer dezenten Reduktion und animalischen Anklängen, etwas Teer und fermentierten Noten von Kardamom, Tee und Tabak in Verbindung mit einer dunklen Beerenfrucht und marokkanischen Gewürzen. Der Wein wirkt spannend, kühl und geschliffen.
Gaumen
Am Gaumen hat man das Gefühl, dass der Clos de la Faille schon jetzt in sich ruht und seine Mitte gefunden hat. Er wirkt leise und eindringlich mit einer eleganten, noblen, noch etwas unterkühlten und selbstbewussten Nonchalance, die es in sich hat. Zumal dieses Kühle, Geschliffene und leicht säuerlich Frische von einer ganz leichten Extraktsüße in Balance gebracht wird. Das Tannin wirkt seidig, der Holzeinsatz ist ganz fein und zurückgenommen. Der Anteil an Rappen bringt eine eigene Dynamik in den Wein, der eine beeindruckende Statur besitzt.
Tasted in February 2026
Entenherzen mit Majoran und Apfelwürfeln zu Rösti (Geflügel)
Gegrillter Puntarelle-Salat mit Anchovis und Zitronenzeste (vegetarisch)
Rehrücken mit geröstetem Topinambur und fermentiertem Pfeffer (Wild)
Albert Mann
Seit fast 400 Jahren bauen die Familien Barthelmé und Mann Wein an. Heute führen die Brüder Maurice und Jacky Barthelmé mit ihren Frauen Marie-Claire und Marie-Thérèse den aus beiden Gütern entstandenen Familienbesitz. Mitten im Herzen des Elsass, einige Kilometer südlich von Colmar liegt ihr Weingut. Die beiden sympathischen Brüder zaubern aus ihren fünf Grand Cru Lagen unnachahmliche terroirspezifische Weine voller Charakter, die die einzigartige Mineralität der verschiedenen Bodenstrukturen voll zur Entfaltung bringen. Nicht nur die klassischen weißen Rebsorten des Elsass werden hier vinifiziert, sondern auch ein wirklich anspruchsvoller Crémant sowie große Pinot Noir. Die von Grand Cru Lagen stammenden, in Burgunderfässern ausgebauten roten Burgunder sind Spezialitäten des Hauses, die unter Kennern große Freude hervorrufen.





























