Farbe
helles Strohgelb
Nase
Der Marienburg »Falkenlay« 2023er Riesling verbindet eine leichte Wärme mit Hefe, Mandelcreme, ein wenig Zimt, Aprikose, Apfel und herber Apfelschale. Dazu kommen Noten von Minze, Senfsaat, zerstoßenem, feuchtem Schiefergestein und ein wenig Feuerstein, Lanolin und zitrische Noten.
Gaumen
Am Gaumen bietet der Riesling eine cremige Textur in Verbindung in Verbindung mit einer leichten Extraktsüße, die aber schnell von einer agilen Säure eingefangen wird. Dann wird es saftig und stoffig mit gelben Früchten und etwas Hefe. Die Säure wirkt aktuell fast verhalten, erfährt aber von der Mineralität und Steinigkeit einen „Uplift“, so dass diese Allianz für Frische sorgt.
Verkostet im August 2024
1. Geschmorte Kalbsbrust mit geschmorten Salatherzen, Pfifferlingen und Kartoffelstampf (Fleisch, Kalb)
2. Schellfisch mit Kohlrabi, Karotten und Koriander (Fisch)
3. Butterbohnenpüree mit Dukkah (vegetarisch)


Clemens Busch
Direkt gegenüber dem Stammhaus am anderen Moselufer befindet sich der größte Teil der Weinberge der Familie Busch in der Lage Marienburg. Die frühere Unterteilung in Einzellagen fiel in den 1970-iger Jahren der Weingesetzgebung zum Opfer. Um die spezifischen Unterschiede innerhalb der Lage Marienburg hervorzuheben, vinifiziert Clemens Busch die Parzellen getrennt und füllt die Weine unter den ehemaligen Parzellenbezeichnungen, wie etwa Fahrlay oder Falkenlay, ab. So kommen die verschiedenen Schieferböden (blauer, grauer und roter Schiefer) sowie die speziellen Mikroklimata im Wein deutlich zum Ausdruck. Ein Teil der Steillage unter der Marienburg gehört zur GG-Lage Nonnengarten. Hier produziert Clemens aus der Parzelle unter dem Birnbaum ein exklusives Cuvée in Reserve Qualität. Das heißt es, kommt erst nach längerer Fasslagerung auf der Feinhefe auf den Markt. Unser Geheim-Tipp!






























