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Bencze Birtok
Das Weingut
István Bencze gehört ganz ohne Frage zu den Entdeckungen der letzten Jahre, wenn es um osteuropäische Winzer geht. Der ruhige, meist eher in sich gekehrte Winzer, der bis 2011 in der IT-Branche tätig war, hat sich damals in ein Fleckchen Erde am Szent György-hegy, dem St.-Georgs-Hügel oberhalb des Nordufers des Plattensees verliebt. Dort, wo einst seine Großeltern schon Wein erzeugt hatten, begannen er und seine Frau Kristina nun selbst, Weine zu erzeugen. Zunächst als Experiment, heute auf 18 Hektar. Neben Reben wie Pinot Noir, Riesling und seiner Lieblingsrebsorte Chenin Blanc wurzeln dort vor allem heimische Sorten wie Furmint, Harszlevelú oder der seltene Keknyelú im vulkanischen Basalt und Tuff, teilweise durchsetzt mit Lehm und Kalkstein. Gearbeitet wird nach demeter®-Richtlinien, geschwefelt wird seit einigen Jahren nicht mehr. Die Weine sind leicht im Alkohol, komplex, stabil und voller Energie.
Auf einen Blick
- István und Kristina Bencze am Szent György-hegy
- Vulkanischer Basalt und Tuff am Plattensee
- Nach Demeter-Richtlinien, ungeschwefelt
- Stil: leicht, komplex, voller Energie
Sortiment ·
Die Weine von Bencze Birtok
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Beratung & Bestellung
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