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Valentini
Das Weingut
Valentini ist eine der großen Ikonen des italienischen Weinbaus und zugleich ein Weingut, das sich jeder Form von Lautstärke entzieht. Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts ist die Familie in Loreto Aprutino in den Abruzzen verwurzelt und betreibt dort bis heute nicht nur Weinbau, sondern eine traditionelle Landwirtschaft, zu der auch Oliven und Getreide gehören. Im Mittelpunkt stehen vor allem Trebbiano d’Abruzzo und Montepulciano d’Abruzzo, aus denen Francesco Paolo Valentini Weine von außergewöhnlicher Eigenständigkeit und Langlebigkeit erzeugt. Die Arbeit folgt keiner modischen Idee, sondern einem tiefen Verständnis für Herkunft, Jahrgang und Zeit. Im Weinberg wie im Keller wird mit großer Zurückhaltung gearbeitet, technische Eingriffe werden auf das Notwendigste reduziert und jeder Wein bekommt die Ruhe, die er für seine Entwicklung braucht. Charakteristisch für Valentini ist dabei auch die kompromisslose Selektion: Entspricht ein Jahrgang nicht den eigenen Ansprüchen, kann es vorkommen, dass ein Wein gar nicht erst abgefüllt oder veröffentlicht wird. So entstehen Trebbiano, Cerasuolo und Montepulciano von großer Tiefe, Spannung und innerer Ruhe, die oft erst nach vielen Jahren ihre ganze Komplexität zeigen. Valentini steht damit für eine sehr ursprüngliche Vorstellung von Wein: nicht als Produkt eines Stils, sondern als Ausdruck eines Ortes, eines Jahrgangs und einer jahrhundertealten bäuerlichen Kultur.
Auf einen Blick
- Seit dem 17. Jahrhundert in Loreto Aprutino
- Trebbiano, Cerasuolo und Montepulciano
- Zurückhaltende Arbeit in Weinberg und Keller
- Strenge Selektion, große Langlebigkeit
Sortiment ·
Die Weine von Valentini
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
Beratung & Bestellung
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