
- FRANKREICH
- CHAMPAGNE
Larmandier-Bernier
Das Weingut
Rund um die Gemeinden Vertus, Cramant, Chouilly, Oger und Avize nennt die Domaine Larmandier-Bernier 16 ha Weinberge an der Côte des Blancs ihr Eigen. Außer in Vertus, wo sie auch Pinot Noir kultiviert, wird nur Chardonnay angebaut. Bereits im Jahre 1988 wurde mit der Umstellung auf Biodynamie begonnen.
Statt mit Reinzuchthefen zu vergären, setzen Pierre Larmandier und seine Frau Sophie, wie alle unsere Winzer aus der Champagne auch, auf wilde Hefen, die die Gärung selbständig in Gang setzen. Auf den Startzeitpunkt des Gärprozesses hat der Winzer bei dieser Spontanvergärung keinerlei Einfluss.
Auf einen Blick
- Pierre und Sophie Larmandier
- Umstellung auf Biodynamie seit 1988
- Chardonnay von der Côte des Blancs
- Wilde Hefen, Dosage meist unter 5 g/l
Vielfalt durch wilde Hefen
Jedes Jahr, jede Lage und damit jedes Fass haben damit ihre ganz eigene Hefe. Nicht nur der Beginn der Vergärung ist individuell, auch das Ergebnis ist absolut authentisch und faszinierend. Larmandiers setzen auf die natürlichen Prozesse, um so möglichst reine Champagner frei von künstlichen Einflüssen zu erhalten. Statt Einfalt findet sich Vielfalt in den Grundweinen und dann im Champagner.
Die Larmandiers bauen jede Lage einzelnen im Edelstahltank, im Barrique oder im Fuder aus. Die Flaschen reifen dann für mehrere Jahre in den tief in den Kalk getriebenen Kellern. Die Dosage ist bewusst sehr niedrig gehalten und liegt meist unter 5g/l, um die unvergleichliche puristische Mineralität zu erhalten. Frische, Authentizität und präzise Mineralität sind die Markenzeichen der Champagner aus dem Hause Larmandier-Bernier.



VINATUREL
Frische, Authentizität und präzise Mineralität sind die Markenzeichen der Champagner aus dem Hause Larmandier-Bernier.
Sortiment ·
Die Weine von Larmandier-Bernier
Der Index zur Trockenheit, bzw. zur Süße des Weines berücksichtigt die gesamte Struktur des Weines und kombiniert dabei Restzucker, Säuregehalt und Alkoholgehalt. Es geht hierbei nicht um Laboranalysen, sondern um das subjektive Empfinden von Süße auf dem Gaumen. Die Daten stammen von den Weingütern selbst und werden bei unseren Verkostungen geprüft.
Trocken
Rein technisch gesehen nicht völlig trocken aber keine Süße auf dem Gaumen, eventuell etwas runderer Abgang
Mittlere Süße, insbesondere bei jungen Weinen. Teilweise reduziert sich die Süße mit dem Reifeprozess
Süßlicher Wein
Hohe Süße wie bei einem Vendages Tardive, jedoch ohne die durch die Edelfäule* verursachte Reichhaltigkeit
Die Vendages Tradives (Elsässer Spätlese), unterliegen strenger staatlicher Kontrolle. Bei den überreif geernteten Trauben muss das alkoholische Potential mindestens 15,3% betragen (118 Oechsle). Ein Zuckerzusatz (Chaptalisation) ist nicht erlaubt.
Zum Charakter der Grand Cru Rebsorten kommt hier der Zuckergehalt und die Konzentration durch die Edelfäule.
Bei der Sülection de Grains Nobles (Elsässer Trockenbeerenauslese), werden ausschließlich von Edelfäule befallene Trauben verwendet.
Das alkoholischen Potential muss mindestens 18,20% (134,8 Oechsle) betragen. Im Vergleich zu den Vendages Tardives sind die Weine noch wuchtiger und konzentrierter. Diese Meisterwerke der Winzerkunst bieten ein lang anhaltendes Geschmackserlebniss.
* Edelfäule (Botrytris cinerea) auch als Grauschimmel oder Edelfäulpilz bezeichnet ist ein Pilz der reife Weintrauben bei feuchtem und gleichzeitig warmen Herbstwetter befallen kann. Der Schimmelpilz perforiert die Schalen der Trauben und fördert damit die Verdunstung was zu einer Konzentration der Aromen des Weines führt. Außerdem verbraucht er wesentlich mehr Säure als Zucker und fördert dadurch die Süße des Mostes (bis zu 45% Zuckergehalt).
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