Farbe:
Mittleres Goldgelb.
Nase:
Im Duft bemerkt man beim 2024er Welschriesling von Clemens Krutzler gleich, dass wir es hier mit einem außergewöhnlichen Welschriesling zu tun haben. Saftiger Apfel, Honigmelone, Limettenschale, Hefe, Eisenkraut, Kürbiskern, Kardamom wilde Blüten, Anis und Ingwer geben sich die Hand. Ein Aroma, was sich wunderschön auffächert und neugierig auf den ersten Schluck macht.
Gaumen:
Am Gaumen wirkt er saftig, voller Frucht und feiner Fruchtsüße. Ein außergewöhnlicher Wein mit Charakter, den man sehr gut zu einer großen Vielzahl von interessanten Speisen kombinieren kann, oder man genießt ihn solo an einem launigen Sommerabend.
Verkostet im August 2026
Gegrillter grüner Spargel mit Buttermilch, Kerbel, Haselnuss und eingelegter Senfsaat (vegetarisch)
Gebratene Forelle, Erbsencreme, grüner Apfel, Sauerampfer und knuspriger Buchweizen
Kochschinken mit lauwarmen Linsensalat, Kapern und Senf-Vinaigrette


Clemens Krutzler
Mit dem Blaufränkisch Perwolff ist das Weingut Krutzler aus Deutsch-Schützen am Eisenberg in den 1990ern berühmt geworden. Innovativ war es schon, als Clemens Krutzlers Großvater Hermann ab 1966 die ersten Qualitätsweine gefüllt hat. Clemens Krutzler ist nun die dritte Generation mit einem neuen Pioniergeist. Er hat neben dem Portfolio der Familie eine eigene Serie an Weinen herausgebracht, die voll und ganz seinem eigenen Ansatz und seiner eigenen Suche entsprechen. Begonnen hat es 2020 mit einem ersten Fass maischevergorenen Welschrieslings. Dann ging es weiter mit Welschriesling und Blaufränkisch, mal sortenrein, mal als weiß-rotes Mash-Up. Dazu gibt es mittlerweile einen Gemischten Satz. Die Trauben stammen vom eisenhaltigen Schiefer und werden weitgehend im großen Holz ausgebaut und minimal geschwefelt. So entstehen leichte, lebendige, frische und elegante Weine von einem jungen Winzer, der eine große Zukunft vor sich hat.












