Farbe:
Leicht getrübtes helles Goldgelb.
Nase:
Puristisch und fein lässt sich sein Aroma bezeichnen, kühler Stein, frisch aufgerührte Hefe, Austernschale, Fenchel und Sojasoße bestimmen den Auftakt und fordern die Karaffe ein. Mit Sauerstoff gesellen sich Fruchtaromen von Zitrone, Apfel, Apfelschale und Quitte hinzu.
Gaumen:
Auf der Zunge wirkt der 2022er Ried Sulz Morillon salzig, knackig frisch und mundwässernd. Ein Wein, der den Trinkfluss anregt und Speisen mit aromatischen Komponenten und cremigen Aspekten liebt.
Tasted in October 2026
Nicht zu kalt aus großen Gläsern genießen.
Tortellini mit Erbsen und Spitzmorcheln gefüllt (vegetarisch)
Gebratene Seezunge mit Mandelbutter und Spargel
Schwarzfederhuhnkeule mit Quinoa, Fenchel und Birne
Tement
Schon als 16-Jähriger musste Manfred Tement das elterliche Weingut übernehmen, weil sein Vater 1976 überraschend starb. Als Jungspund galt der Steirer bereits in den 80er Jahren als großes Winzertalent. «Nicht stehen bleiben, immer besser werden» war sein Motto. Mit den Jahren wuchs der Betrieb von zwei auf heute rund 80 Hektar, inklusive der 20 Hektar, die 2004 auf slowenischer Seite der Lage Ciringa (Zieregg) erworben wurden. Damit tanzt man heute auf zwei Zieregg-Hochzeiten. Der älteste Sohn Armin ist bereits seit 2005 mit in der Verantwortung, seit einigen Jahren vervollständigt auch der Zweitgeborene Stefan das Tement-Trio. Gemeinsam wurde die Entscheidung getroffen, auf Bio-Weinbau umzustellen. Schon immer ist man mutige Schritte gegangen, und in der feuchten Steiermark ist es schon eine Herausforderung, einen solch großen Betrieb komplett auf Bio umzustellen.



















































