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Year
Volume in ml
2023  /  750 ml

Farbe:

Mittelkräftiges Rubinrot mit violetten Reflexen.


Nase:

In der Nase wirkt der 2023 Blaufränkisch von Clemens Krutzler aufgeräumt und frisch. Die strahlend rote Frucht wirkt knackig kühl und taufrisch, darunter lungern schwarzer Pfeffer oder Rosa Beeren. Sein generell kühler Charakter prägt das Aromenspiel, das man getrost als hell umrissen bezeichnen kann. Blaufränkisch von seiner beschwingten Seite.


Mund:

Die Leichtigkeit und Unbeschwertheit der Nase setzt sich nahtlos am Gaumen fort. Mit dem Esprit eines Weißweines fließt dieser Blaufränkisch über den Gaumen, dass es nur so rauscht: Mit klarer roter Frucht ist er getragen vom frischen Säurenerv und der saftig-kühlen Frucht. Die feinen Gerbstoffe flankieren seinen rasanten Fluss. Saftig herber Schluck mit nur 11,5 % und gefährlich hoher Schlagzahl.

Tasted in September 2025

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Ziegenkäse-Crostini mit Brombeer-Minz-Coulis

Gebratene Makrele mit Rhabarber-Chutney

Jause mit Rehschinken und Preiselbeeren

Author Sebastian Bordthäuser
Author info Sebastian Bordthäuser:

Sebastian Bordthäuser ist Quereinsteiger. Der studierte Gitarrist und Germanist machte seine Leidenschaft zur Passion und ist stets bestrebt, eine gemeinverständliche Sprache für den Wein zu finden. Die Grundlagen der Sensorik sind das Fundament für seine Liebe zum Wein. Nach seinen Job als Chefsommelier im Steinheuers Restaurant Zur Alten Post (Michelin **, 19 GM) schreibt der „Falstaff Sommelier des Jahres 2012“ für Effilee, BEEF, die Welt Am Sonntag und weitere Genussmagazine und ist immer auf der Suche nach kulturgeschichtlichen Hintergründen und Abgründen. Zahlreiche Moderationsjobs schärfen sein Profil als Weinunterhalter.

Clemens Krutzler

Mit dem Blaufränkisch Perwolff ist das Weingut Krutzler aus Deutsch-Schützen am Eisenberg in den 1990ern berühmt geworden. Innovativ war es schon, als Clemens Krutzlers Großvater Hermann ab 1966 die ersten Qualitätsweine gefüllt hat. Clemens Krutzler ist nun die dritte Generation mit einem neuen Pioniergeist. Er hat neben dem Portfolio der Familie eine eigene Serie an Weinen herausgebracht, die voll und ganz seinem eigenen Ansatz und seiner eigenen Suche entsprechen. Begonnen hat es 2020 mit einem ersten Fass maischevergorenen Welschrieslings. Dann ging es weiter mit Welschriesling und Blaufränkisch, mal sortenrein, mal als weiß-rotes Mash-Up. Dazu gibt es mittlerweile einen Gemischten Satz. Die Trauben stammen vom eisenhaltigen Schiefer und werden weitgehend im großen Holz ausgebaut und minimal geschwefelt. So entstehen leichte, lebendige, frische und elegante Weine von einem jungen Winzer, der eine große Zukunft vor sich hat.