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Chandon de Briailles

der große Jahrgang 2018 ist eingetroffen!

Chandon de Briailles

der große Jahrgang 2018 ist eingetroffen!




 
Chandon de Briailles - der große Jahrgang 2018 ist eingetroffen!
Mit zwei Probierpaketen - Exklusiv für Sie
»Ist es reiner Zufall, dass ich anscheinend immer dann, wenn die Sonne scheint, in die Tore der Domaine Chandon de Briailles einbiege?«, fragt sich Neal Martin. Tatsächlich ist es so, dass die Sonne spätestens dann zu scheinen beginnt, wenn man die letzten Jahrgänge von Claude und François de Nicolay probiert. Für Neal Martin gehört »Chandon de Briailles zu den bis heute am meisten unterschätzten und oft übersehenen Domaines der Côte d’Or. Dabei machen sie verdammt guten Wein.« Dass dies im Jahr 2018 noch stärker auffällt als 2017, liegt an den Herausforderungen des warmen Jahrgangs, die von den beiden exzellent gemeistert wurden. So sieht es auch William Kelley, der attestiert, die Domaine befinde sich in »terrific shape«, in einer überragenden Verfassung.
Der Jahrgang 2018
Tatsächlich stellt sich der Jahresverlauf in 2018 (und übrigens auch in 2019) deutlich anders dar als in fast allen Jahren zuvor. Das führt bei Neal Martin in seinem großen Jahrgangsreport auf Vinous zu der Frage, »ob die Jahrgänge 2018 und 2019 schließlich als die ersten angesehen werden, bei denen die globale Erwärmung die Weine entscheidend geprägt hat? 
Wärmere Winter, früherer Austrieb, frühere Blüte und vor allem frühere Ernten sind nicht mehr die Ausnahme, sondern werden zunehmend zur Norm. Das hat Auswirkungen auf die daraus resultierenden Rot- und Weißweine.« Es kann sein, dass die Weine insgesamt fülliger werden. Doch wenn man die Weine der schon länger biodynamisch arbeitenden Domänen probiert, kann man den Eindruck gewinnen, dass diese auf den veränderten Jahrgangsverlauf die passende Antwort hatten. Bei Chandon de Briailles wird offiziell seit 2005 biodynamisch zertifiziert gearbeitet, inoffiziell schon länger. »Der Jahrgang ist so schön, wie ich ihn erwartet habe«, sagt Claude de Nicolay. »Die Reife kam langsam und bewahrte die Frische. Und genau diese mag ich besonders in unseren Pinot noirs.« Beim Chardonnay verhält es sich übrigens nicht anders, er wurde schon Ende August gelesen, der Corton Blanc sogar bereits am 21. August, dem frühesten Lesetermin seit 2003. 
Die Arbeit im Keller
Man kann bei den Weinen von Claude und François de Nicolay eine beeindruckende Entwicklung innerhalb der letzten Jahre konstatieren. Das hat viel mit der Erfahrung in den Weinbergen zu tun, nicht zuletzt aber auch mit der immer schonenderen Arbeit im Keller. Chardonnay wie Pinot noir werden kaum noch entrappt. Der Chardonnay wird als Ganztraube langsam in die Barriques und Tonneaux gepresst, in denen er vergärt 
und auf der Vollhefe ausgebaut wird. Die roten Trauben werden in Holzcuves vergoren, und der Saft läuft per Schwerkraft in die Barriques und Tonneaux. Der Neuholzanteil liegt kaum über 15 %. Die Weine werden ohne Filtration mit minimaler Schwefelung und in Teilen auch ganz ohne Schwefel gefüllt – oft direkt aus dem Fass. 
Die Climats
Chandon de Briailles gehört aktuell zu den besten Erzeugern in Savigny-lès-Beaune. Mindestens so beeindruckend wie die Weine aus Savigny sind Claude und François de Nicolays Weine aus Vergelesses. Gerade der Kern der Lage, die Île des Vergelesses mit Blick auf den Corton-Hügel, ist so etwas wie die Parade-Lage – auch wenn die großen Weine des Weinguts in den Grand-Cru-Lagen am Corton entstehen. Dort zeigt aktuell der Corton Clos du Roi schon wahre Größe, beim Corton-Bressandes und Corton Blanc blitzt sie auf, braucht aber noch Entwicklung. Doch die Weine der Île des Vergelesses, rot wie weiß, zeigen die Nähe zum Hügel mit einer immer präsenter werdenden vibrierenden Energie und besonders beim Chardonnay mit dem typischen Punch, für den ja die Cortons bekannt sind. 2018 ist ein vorzüglicher Jahrgang. Es sind Weine mit großer Frische und Klarheit entstanden, die über eine reife Frucht verfügen, bei der die Säure aber gleichzeitig präsent ist und den Bogen vom ersten Moment an bis ins Finale spannt. Die Weine sind sicher eine Spur opulenter als die ein wenig parfümierten und feinen 2017er, dafür aber sind gerade die Weine unterhalb der Grand Crus schon jetzt absolut präsent und machen außerordentlich viel Spaß, zumal die lebendige Mineralität bei ihnen besonders im Vordergrund steht. Auch bringen die Weine alles mit, um exzellent im Keller zu reifen.
Text und Weinexpertisen: Christoph Raffelt
 
Probierpaket: Chandon de Briailles, Das Lagen Paket
Das Lagen-Paket umfasst Aux Fourneaux aus Savigny, der ab diesem Jahr die Ortslage und die Premier-Cru-Lage miteinander verbindet, die beide zwar zu einem Weinberg gehören, aber unterschiedlich kategorisiert sind. Es ist ein fleischiger, dunkelfruchtiger Wein von bemerkenswerter Saftigkeit. Der Les Lavières aus Savigny besitzt noch mehr Spannung, ist etwas erdiger und maskuliner. Der Île des Vergelesses Premier Cru zeigt die überragende Verfassung dieser Lage, ist kraftvoll und intensiv, dabei tänzelnd, fast schwebend mit kristalliner Säure.
 
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Probierpaket: Chandon de Briailles, Das Grand Cru Paket
Das Grand-Cru-Paket umfasst den weißen Corton Grand Cru, diesen einzigartigen Wein, der ja vor allem aus der eigentlich mit roten Rebsorten besetzten Lage Bressandes stammt und deren ganze Power in sich trägt. Der rote Corton-Bressandes und der rare Corton-Clos du Roi bilden die Spitze dieses bemerkenswerten Grand-Cru-Trios, das in 2018 enorm viel Substanz liefert. Von Wärme oder gar Hitze fehlt jede Spur. Es wurde auf den Punkt genau früh geerntet, die Weine sind voller Finesse und Spannung. 
 
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