Alle News

Printemps en Champagne


Printemps en Champagne

Das Beste des Frühlings




Jedes Jahr im Frühling zieht es Champagnerliebhaber aus aller Welt nach Reims zum Printemps en Champagne. Fünf Tage lang präsentieren sich die einzelnen Champagner Vereinigungen in verschiedenen Lokalitäten. Es ist eine wahre Freude zu sehen, welch eine blühende Winzerszene sich mittlerweile neben den großen Champagnerhäusern etabliert hat und immer mehr die qualitative Benchmark aufzeigt. Zudem ist die Szene gehörig in Bewegung, neben den Weingütern, die sich mittlerweile etabliert haben, gibt es immer noch unglaublich viel neu zu entdecken. Wir freuen uns Ihnen dreieinhalb von diesen Neuentdeckungen vorstellen zu können.
De Bichery
Hannah kommt aus Ostfriesland, Raffael hat im Burgund gelernt (was man dem Stil anmerkt). Der Vater hat die Trauben an die Genossenschaft geliefert. Jetzt hat er das Weingut an seine beiden Söhne übergeben (nicht im Streit, sondern einfach nur weil jeder etwas Eigenes machen wollte) und Raffael hat sofort auf Bio umgestellt. Er liefert weiterhin ca. 5 ha an die Genossenschaft aber ca. 2 ha benutzt er für seine 
drei eigenen Champagner. 2015 war der erste Jahrgang mit gerade einmal 5000 Flaschen. Es sollen mit den Jahren ein paar mehr werden, aber am Ende sollen es nicht mehr als 15.000 sein. Das ist die Menge, die sie mit dem kleinen Team produzieren können und wollen. Alles ohne Dosage und entweder ohne SO2 oder so wenig wie möglich. Die Trauben werden eher reif geerntet. Die Grundweine teils im Edelstahl teils im Barrique vergoren und dann in Fässern aus dem Burgund gelagert.
Der Stil fällt aus dem Rahmen! Nicht straff und karg, sondern weinig, saftig, vollmundig, packt und lässt nicht mehr los. Das ist Burgund mit Perlen. Insbesondere der Rosé ist eher ein (heller) Pinot mit „Bubbles“. Die Champagner passen hervorragend zum Essen, das gerne auch etwas deftiger sein darf. [...zu den Champagner]
Bonnet-Ponson
Das Champagner Weingut Bonnet-Ponson liegt in Chamery, einem Premier Cru Ort an der Petit Montagne de Reims, mit Besitz an der Petit Montagne und in den Grand Cru Lagen in Verzenay. Der Vater war einer der ersten im Ort der biologisch arbeitete, aber noch nicht zertifiziert war. Sein Sohn Cyril ist nach seinen Wanderjahren durch die Weinwelt nun zurückgekehrt und geht konsequent die nächsten 
Schritte. Das Weingut ist nun komplett zertifiziert und der Stil der Champagner scheint sich fast schon radikal zu wandeln. Während der Stil früher eher klassisch bis konservativ war, wird jetzt abgespeckt. Keine Dosage, keine Filtration, Vergärung mit den natürlichen Hefen, minimal Schwefel. Der Seconde Nature geht klar in Richtung „Naturchampagner“ und war der heimliche Star der Präsentation der „Bulles Bio“ im April 2019 in Reims. Wenn es so weiter geht dürfen wir von diesem Weingut noch einiges erwarten. [...zum Champagner]
Lacourte-Godbillon
Das Weingut von Geraldine Lacourte und Ihrem Mann Richard Desvignes (was ein schöner Name für einen Winzer!) liegt in Ecueil im Herzen der Petit Montagne de Reims. Sie konzentrieren sich ganz auf die 1er Cru Lagen in diesem Ort, haben dadurch kurze Wege und verbringen sehr viel Zeit in Ihren Weinbergen. Sie haben 2016 auf biologischen Weinbau umgestellt und ihre Weinberge sprühen vor Vitalität. Beide haben viel 
von der Welt gesehen und sich erst spät entschieden das elterliche Gut von Geraldine zu übernehmen. Geraldine hat jahrelang in Deutschland im Marketing gearbeitet! Der Stil ist daher nicht angestaubt, sondern eher modern. Die Grundweine werden im Edelstahl vergoren und machen nicht unbedingt den BSA. Nur ein Teil wird im Barrique ausgebaut. Sehr klar, präzise und straff, spiegeln sie schön Ihre Herkunft wider, nie aggressiv, immer mit einer feinen Frucht und eleganten Tiefgründigkeit. [...zu den Champagner]
Francoise Martinot (Mutter von Charles Dufour)
Die Bistrotage Champagner haben wir genau genommen schon seit einiger Zeit im Sortiment. Es sind die Champagner von Charles Dufour, die er aus den Trauben seiner Mutter produziert. Er kann sie nicht unter seinem Namen verkaufen, da er als „recoltant manipulant“ nur Champagner aus den eigenen Trauben produzieren darf. Charles fühlt sich seiner Mutter sehr verbunden, war sie doch diejenige, die die Weinberge auf Bio umstellte und 
Charles in seinen Bemühungen sein eigenes Weingut aufzubauen immer unterstützt hat. Sie selbst fühlt sich in den Weinbergen am wohlsten und sorgt dafür, dass Charles nur beste Pinot Noir Trauben zur Verfügung hat, um dann Champagner zu erzeugen, der ganz seiner Philosophie eines natürlichen Champagner entsprechen: Vergärung mit den natürliche Hefen, Ausbau im Fass und so wenig Schwefel wie möglich. Mit den Jahrgängen 2010, 2011 und 2013 können wir nun eine beindruckende „Bistrotage-Vertikale“ bieten, die auch das faszinierende Entwicklungspotential dieser Champagner zeigt. [...zu den Champagner]
 
Probierpaket: Vinaturels Best of Printemps en Champagne
Damit Sie sich selbst davon überzeugen können, haben wir Ihnen hier ein Probierpaket zusammengeschnürrt.