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Domaine Huet, Vouvray


Domaine Huet, Vouvray

2017er Jahrgang ist eingetroffen




Als Noël Pinguet, der Schwiegersohn von Gaston Huet, 2012 die Domaine Huet verließ, ging ein Raunen durch die Weinszene. Pinguet hatte ohne Zweifel den Stil der Loire-Domaine über Jahrzehnte geprägt, die biodynamische Wirtschaftsweise eingeführt und Huet zu Weltruhm geführt. Wie sollte es nun weitergehen auf der Domaine, die 2003 von der amerikanischen Familie Hwang übernommen worden war? Schreckensbilder wurden an die Wand gemalt, Stilwechsel heraufbeschworen, doch – ehrlich gesagt – wir sind damals recht entspannt geblieben. Auch wenn Pinguets Abgang kurzfristig erfolgte, so sollten doch Außenbetriebsleiter Jean-Bernard Berthomé und Önologe Benjamin Joliveau weiter für die Weine verantwortlich sein – so wie schon seit vielen Jahren. Dass die Domaine aus Vouvray dann ausgerechnet mit zwei schwierigen Jahrgängen (2012 und 2013) konfrontiert wurde und auch 2014 nur trockene und halbtrockene Weine herstellen konnte, war in dieser Umbruchzeit ein großes Pech. 
 
Spätestens mit der Präsentation des 2017er Jahrgangs aber ist klar: Seit 2015 sind drei große aufeinanderfolgende Jahrgänge entstanden, von denen wir Ihnen 2017 nun in der ganzen Bandbreite von Sec bis 1ère Triea nbieten können. Damit Sie selber einen Eindruck von den drei Einzellagen und den damit verbundenen unterschiedlichen Terroirs des Weinguts und nicht zuletzt auch der drei so unterschiedlichen Jahresverläufe gewinnen können, haben wir Ihnen drei Pakete zusammengestellt, die dies widerspiegeln.  
 
Die drei Top-Lagen der Domaine Huet
Im Huet-Lagenpaket finden Sie die trockenen Varianten der Lagen Le Haut-Lieu, Le Mont und Clos du Bourg. Obwohl die Weine weitgehend gleich vinifiziert sind und die Lagen in Vouvray jeweils nur rund 100 Meter voneinander entfernt sind, präsentieren sie sich doch ganz unterschiedlich. Diese Unterschiede hat Jean-Bernard Berthomé auf unnachahmliche Weise herausgearbeitet.  
Er hat sie mit dem entspannten und zugleich präzisen Stil des Hauses und der Finesse und Frische des Jahrgangs 2017 verbunden. Le Haut-Lieu ist offen, hell, klar und – um den Wein einzuordnen – fast moselanisch. Le Mont ist wegen der hohen Quarzanteile der Lage aromatisch dunkler, rauchiger und verschlossener, die Frucht gelbfleischiger und dichter und im Vergleich zum Haut-Lieu der Pfälzer unter den Vouvrays, während der Le Clos du Bourg sich wie ein Rheinhesse vom Kalkstein präsentiert – nur dass man, wenn man einen Riesling finden wollte, der die Komplexität, Klarheit und Finesse so in Einklang bringt wie der 2017er Clos du Bourg, schon ganz weit oben einsteigen müsste. 
Probierpaket: 
Domaine Huet 2017er Lagenvergleich trocken

 

 
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2015, 2016 und 2017 Le Mont 1ère Trie im Vergleich
Wie brillant und doch verschieden sich die letzten Jahrgänge in den Weinen der Domaine Huet präsentieren, wird in einem Vergleich der drei 1ère Trie aus der Lage Le Mont offensichtlich.
Seit 1997 hatte es auf der Domaine keine Botrytis mehr gegeben. Doch nach einem heißen und trockenen Sommer mit Regen im August brachten die Winde aus dem Osten die Botrytis zurück, die man vor allem im 1ère Trie spürt. Dieser Vouvray ist von fantastischer Harmonie und Komplexität, von einer herrlich aufgefächerten gelben Frucht, hat Würze und eine geradezu einzigartige Balance im Süße-Säure-Spiel.
2016 war ein in vielerlei Hinsicht außergewöhnlicher Jahrgang, der zunächst durch Spätfröste und eine große Sommer-Trockenheit geprägt wurde, die den Ertrag um mehr als 50 % begrenzte. So zeigen sich die Weine dicht und konzentriert, fleischig und gerade beim 1ère Trie mit Noten von Botrytis, saftiger Frucht, mit Dörrobst und Nüssen. Gleichzeitig ist dieser Wein von der brillanten Säure geprägt, welche die Frucht und Süße balanciert.  
Auch im Jahr 2017 war der Sommer heiß, doch der Regen kam exakt zum richtigen Zeitpunkt. Die Frucht wurde so schnell reif, dass man auf der Domaine trotz der vielen Erntedurchgänge schon Anfang Oktober fertig war mit der Lese – rund einen Monat früher als üblich. Natürlich spiegelt sich dies im Wein wider, in dem sich die Botrytis ganz zurückhaltend zeigt. Dafür schwingt der Wein, ja er vibriert geradezu, ist hell und klar und so präzise und finessenreich, wie man es so nur in ganz wenigen, in ganz großen Jahren erleben kann. Hier fügt sich alles in großer Perfektion zusammen.  
Probierpaket: 
Domaine Huet 1er Trie Jahrgangs-Vergleich

 

 
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