Pranzegg , Südtirol

Caroline

Sauvignon Blanc, 2018, 750ml, Chardonnay, Viognier

 
Caroline Print informations
Artikelnummer 9951061047
Drink from: 2021
Drink to: 2030
Residual sugar M
Drink temperature 11°
Alcohol Content 12,0%
Acidity 6,4 g/l
Sweetness 2 g/l
Manufacturer Weingut Pranzegg, Kampennerweg 8, 39100 Bolzano / Italy
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 07.06.2021, Copyright Sebastian Bordthäuser und Vinaturel:

Das Weingut Pranzegg ist benannt nach dem Ansitz, auf dem Martin Gojer seit 2009 seine Weine als Abbild ihrer Herkunft, des Jahrgangs und der Lebensweise der Familie produziert. Oberhalb des Bozener Talkessels werden die Anlagen Gojers biodynamisch von Hand bewirtschaftet und auch im Keller ist weniger mehr: Lange Gärung sowie lange Reifezeiten auf der Vollhefe unter Zugabe nur geringer Mengen Schwefel zeichnen die Weine aus, die stets ungeschönt und ungefiltert gefüllt werden.

 

Die Anteile der verwendeten Sorten der Cuvée Caroline variieren von Jahr zu Jahr. Die 2018er Cuvée besteht aus Sauvignon, Chardonnay sowie Viognier und Manzoni bianco. Die Trauben wurden zusammen eingemaischt und lagen für sechs Tage mit einem Anteil von rund 60% Kämmen auf ihren Schalen. Nach dem Abstich kam die Caroline in die Fässer, wo sie für ein Jahr auf der Vollhefe lag, bevor sie vor der neuen Ernte für weitere zehn Monate in den Beton gelegt wurde.

 

Farbe:

Goldgelb mit seidigem Glanz.

 

Nase:

Pfeffrig und grün zeigt sich die 2018er Caroline von Pranzegg in der Nase und reflektiert den diesjährigen hohen Anteil an Sauvignon, weil es im August einen Chardonnay Wingert verhagelt hatte. Brennnesseln, Stachelbeeren und weißer Pfeffer werden würzig unterlegt durch zitrischen Noten nach getrockneter Orange und Sandelholz. Milde Gewürze in der Kopfnote skizzieren die markante Seite dieses ausladend aromatischen Weines, dessen Nase sich mit zunehmender Belüftung im steten Wandel befindet. 

 

Mund:

Packend mit griffiger Haptik und chewy Tanninen im Antrunk ist die Marschrichtung direkt festgelegt: Hier gehts nicht um Primär-Frucht, sondern um Haptik, Extrakt und Textur. Die reife Frucht changiert zwischen gelb und grün, stets mit balanciert von einer würzig-pikanten Note. Die reifen Gerbstoffe konturieren ihn aromatisch herb am Gaumen und die Säure verleiht ihm ein rasantes Tempo. Ätherisch kühle Noten im langen Nachhall verleihen ihm eine gewisse Schwerelosigkeit im Rahmen seines saftigen Extraktes und der griffigen Textur.



Speiseempfehlungen von Sebastian Bordthäuser:

  • Knollensellerie aus dem Smoker mit Vinaigrette vom Staudensellerie, Grapefruit und Cashewnüssen
  • Gebratener Kabeljau mit Pilz-Beurre blanc und Rucola
    (Fisch)
  • Huhn aus dem Ofen mit Austernpilzen und Cime di Rapa

 
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