Tarlant , Champagne

Zero Brut Nature

Champagner, 375ml, Pinot Noir/Spätburgunder, Chardonnay

 
Zero Brut Nature Print informations
Artikelnummer 9920310033
Drink from: 2021
Drink to: 2024
Residual sugar M
Drink temperature 10°
Alcohol Content 12,0%
Acidity 6,2 g/l
Sweetness 0 g/l
Manufacturer Champagne Tarlant, 51480 Oeuilly / Epernay / France,
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 29.07.2020, Copyright Marian Henß und Vinaturel:

Info:

Die Geschwister Mélanie und Benoît Tarlant betreiben dieses familiäre Traditionsweingut im Vallée de la Marne heute biologisch. Die Familie ist seit 1687 im Weinbau tätig. Jede der zahlreichen Parzellen wird separat vinifiziert und ausgebaut. Ca. fünfzig Prozent davon werden im Holzfass vergoren. Auf eine malolaktische Gärung wird bewusst verzichtet.

Je ein Drittel des Zero besteht aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier. Die drei Hauptrebsorten der Region sind hier vermählt. Als Basis dient der Jahrgang 2012 sowie ein hoher Anteil an Reserveweinen. Nach fast sechs Jahren auf der Flasche wurde Zero Brut Nature im Januar 2019 degorgiert. Die Dosage ist bei null Gramm.

 

Farbe:

Funkelndes Goldgelb, zarte grüne Reflexe.

 

Nase:

Tiefgründig und ehrlich. Elegant und kreidig. Herkunft und Mineralität pur. So startet der „Zero Brut Nature“ von Tarlant in der Nase. Eine ungeschminkte Schönheit, die ihr Terroir so wunderbar widerspiegelt. Nichts wirkt übermalt oder vertuscht, sondern schlicht heruntergebrochen auf das Wesentliche. Kreide, drei Rebsorten, Hefelager, zweite Gärung in der Flasche.

Ein wenig Birnentarte, Mürbeteig und Brotkruste. Austernschale und nasse Kreide. Eine große Menge Zitronenabrieb. Auch ein wenig grüner Apfel taucht im Hintergrund auf ebenso wie getrocknete Kräuter. Eine zarte Nuance von Rauch klingt an. Vor allem aber mutet er puristisch an. Wie eingangs erwähnt ist dies sehr herkunftsbezogen und charakterstark. Ein authentischer Champagner fernab von marktüblichen Manipulationen.

 

Gaumen:

Äußerst karg, fast austrocknend öffnet er sich am Gaumen. Kühl und dunkel schreitet er voran. Die sensorischen Eindrücke von Birne und Apfel tauchen erneut auf. Eine zitronige Säure prägt den Moment. Vor allem aber wirkt das salzig und bietet erneut den Vergleich zu Austernschalen an. Klarheit und Mineralität am Gaumen laufen im langen Finale aus.

 

 

 


Speiseempfehlungen von Marian Henß:

  • Rohschinken, mixed Pickles
  • Steinbutt, Estragon-Beurre blanc, cremiger Pastinake
    (Fisch)
  • Rote Garnelen vom Grill, Chimichurri, Pimientos de Padrón

 
Parse Time: 0.877s