Sancerre blanc Print informations
Artikelnummer 9910405506
Drink from: 2025
Drink to: 2036
Residual sugar M
Drink temperature 10°
Alcohol Content 14,0%
Parker Points 95-96
Manufacturer Domaine Claude Riffault, Maison Sallé, 18300 Sury-en-Vaux / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 10.03.2021, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Informationen zum Wein

Der Wein stammt aus einer nicht näher benannten Parzelle von 0,44 Hektar. Sie liegt in Süd-Südostlage auf 260 Metern Höhe. Die Reben sind 47 Jahre alt und wurzeln in einem Kalkmergelboden, der in 30 cm Tiefe auf eine Platte aus Kimmeridge-Kalk trifft. Der Anteil an Austernschalen ist hier besonders hoch. Die Trauben wurden von Hand gelesen und sortiert und danach sehr langsam pneumatisch gepresst. Die Klärung erfolgte kühl und durch Schwerkraft. Der Saft wurde spontan vergoren und reifte 18 Monate lang in 600-Liter-Holzfässern aus Mehrfachbelegung auf der Hefe. Die Hefe wurde in den ersten Monaten regelmäßig aufgerührt.

 

Farbe

mittleres Strohgelb

 

Nase

Im Duft ist dieser Sancerre »Monoparcelle 538« ein großer Verführer. Reife Birnen, Weinbergspfirsiche und Orangen verbinden sich mit Kräutern und einem Hauch von Birnen-Sahne-Quark. Der Sancerre wirkt einerseits cremig, andererseits klar und frisch mit einem Hauch Jod, Zitronenabrieb, Austernschale und Kräutern. All das passt trotz der üppigen Noten wunderbar zusammen und bildet schon im Duft eine Einheit. 

 

Gaumen

Was so seidig und fleischig im Duft wirkt, bekommt noch mal eine zusätzliche Dimension am Gaumen. Da zeigen sich neben den erwähnten Fruchtaromen Noten von Schneeglöckchen und auch von Weißen und Roten Johannisbeeren, von viel Kräutern und Gesteinswürze, auch von ein wenig Grapefruitabrieb und Minze. Was genial ist, ist das Zusammenspiel von Frucht, Saftigkeit und dieser so präzisen Säure, die einerseits seidig wirkt, andererseits aber dem Sancerre seine klare Struktur und Frische verleiht. Hinzu kommt die Mineralik, die die 47 Jahre alten Reben in den Wein bringen, wodurch die Säure, die Frucht, die leichte Salzigkeit und Rauchigkeit bis ins lange Finale begleitet wird. 



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
Parse Time: 0.840s