Clos des Papes , Rhone (Süd)

Châteauneuf-du-Pape Rouge

Grenache, 2019, 750ml, Mourvèdre/Monastrell, Syrah

 
Châteauneuf-du-Pape Rouge Print informations
Artikelnummer 9910237017
Drink from: 2021
Drink to: 2041
Residual sugar M
Drink temperature 17°
Alcohol Content 15,5%
Acidity 4,9 g/l
Manufacturer Clos des Papes, Avenue Pierre de Luxembourg 13, 84230 Châteauneuf-du-Pape / France
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 24.09.2021, Copyright Marian Henß und Vinaturel:

Farbe:

Funkelndes Kirschrot, violette Reflexe

 

Nase:

Intensiv dunkel und floral duftend. Veilchen, Flieder und Stiefmütterchen stehlen der beerigen Frucht klar die Show. Nach diesem Blumenstrauß offenbart sich eine Vielzahl an roten und dunklen Früchten. Sauer- und Süßkirschen, Brombeere, Johannisbeere, Cassis und Heidelbeeren. Eine feine, kühle Nuance steht hinter dieser Intensität und vermittelt Eleganz und Steinigkeit. Und das bei aller Wärme und immerhin stattlichen 15,5 % Vol. Roter Pfeffer, Hagebutte und Früchtetee sorgen für ein behagliches Gefühl. „zum reinlegen“ würde der Volksmund sagen. Rosmarin, schwarze Oliven sowie Piniennadeln leisten final einen etherischen und mediterranen Beitrag.  

 

Gaumen:

Am Gaumen zeigt er sich dann erstaunlich kühl, mineralisch und äußerst präsent. Er hat allemal Kraft und übt ordentlich Druck auf den Gaumen aus. Voluminös und von einer alkoholischen Süße wird er getragen. Sehr hohe Viskosität und dicht gewoben. Das Tannin zeigt sich engmaschig, aber alles andere als grobkörnig. Fast schmelzend zerläuft das Tannin am Gaumen wie Schokolade. Er steht allerdings dabei erhaben im Glas und strotzt vor Eleganz. Der Säuredruck setzt direkt ein und schiebt ihn voran. Auch hier ist wieder eine leichte Schärfe wahrzunehmen. Er füllt den Mundraum voll aus. Die Aromentiefe steht auf breiten Beinen. Dabei wirkt er wärmend und großzügig. Doch kaum setzt die Säure im Abgang wieder ein, kann er auch wieder Mineralität und Eleganz an den Tag legen. Total Ambivalent und doch stimmig.



Speiseempfehlungen von Marian Henß:

  • Osso Bucco mit Safran-Risotto
  • Blumenkohl aus dem Ofen mit Parmesan und Walnüssen
  • Rehrücken unter der Nusskruste, Wirsing und gebratene Schupfnudeln
    (Wild)

 
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