Vigna La Miccia, Marsala Superiore Oro DOC Print informations
Artikelnummer 9911206006
Residual sugar MMMM
Drink temperature 15°
Alcohol Content 18,0%
Acidity 5,3 g/l
Sweetness 88 g/l
Manufacturer Marco de Bartoli, Contrada Fornara Samperi 292, 91025 Marsala-Sicily / Italy
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 18.08.2020, Copyright Sebastian Bordthäuser und Vinaturel:

Marco de Bartoli erfand nicht allein den trockenen Grillo, sondern revolutionierte nebenbei auch den Marsala, indem er dessen traditionellen Stil mit moderner Vinifikation verband. Ein Schritt in diese Richtung war es, den Zucker zu reduzieren, woraus 1985 dieser halbtrockene Marsala-Stil entstand. Er verbindet die Kraft und Persönlichkeit eines klassischen Marsalas mit feingliedriger Statur und subtiler Frische. Dafür wird bei der Vinifikation jeglicher Sauerstoffkontakt vermieden um unerwünschte Oxidation zu vermeiden. Ausgebaut in französischer Eiche werden die Fässer stets wieder aufgefüllt.

 

Farbe:

helles Bernstein mit distinktiv orangenen Reflexen.

 

Nase:

Die Nase dieses halbtrockenen Marsalas feuert imposante Salven von gerösteten Haselnüsse, gesalzenen Mandeln und Orangeat in des Zechers Nüster. Im 2016 Vigna La Micca von Marco de Bartoli mischen sich frische Feigen und Datteln mit Noten nach Orangenblüten-Honig und dem Duft nach Printen. Das alles kumuliert in der Nase zu einem riesigen mediterranen Lebkuchen mit dem distinktiven Marsala-Touch ohne die oftmals üblichen Oxidationsnoten.

 

Mund:

Im Antrunk zeigt er sich schlank mit balancierter Süße und klarem, alles definierenden  Säurenerv der ihn durchwirkt wie ein Zitteraal. Trotz seiner 88 Gramm Restzucker hat er einen Fluss wie eine Spätlese bei gleichzeitiger aromatischer Ausprägung eines Monuments. Milde Gewürze wie weißer Pfeffer, Piment, Nelke und Muskatblüte mischen sich abermals mit Orangeat, Kandis und Kastanien-Honig, was ihm eine leicht verwegene Rauchigkeit attestiert, Ein Wein, der nicht allein zu Gebäck und Stopfleber, sondern auch zur deftigen Küche brilliert und neuartige Erlebnisse beschert.



Speiseempfehlungen von Sebastian Bordthäuser:


 
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