Gelber Muskateller Ried Steinbach Fürst Erste STK Lage Print informations
Artikelnummer 9870009501
Drink from: 2019
Drink to: 2038
Residual sugar M
Drink temperature 11°
Alcohol Content 12,0%
Acidity 6,6 g/l
Sweetness 4 g/l
Manufacturer Tement GmbH, Zieregg 13, A-8461 Ehrenhausen / Austria
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 12.07.2020, Copyright Marian Henß und Vinaturel:

Info:

Der Wein wächst auf Sand und Schotter in der Riede Steinbach Fürst und ist als 1. Lage STK deklariert. Der Sand ist rötlich und die Böden tiefgründig. Dies ist der einzige Wein im Weingut Tement, der im Stahltank ausgebaut wird. Alle anderen Weine erfahren ihren Ausbau im Holzfass verschiedener Größen. Armin Tement begründet dies mit seiner persönlichen Einstellung zu diesem Wein und der damit bestmöglichen Behandlung. Armin Tement bezeichnet den Steinbach Gelber Muskateller im Lagenbereich auch als einen der hochwertigsten Weine im Betrieb.

 

Farbe:

Grüngelb, goldene Reflexe

 

Nase:

Ich muss ja zugeben, dass ich ein Muskateller-Fan bin und dies dafür viel zu selten im Glas habe. Ein verhältnismäßig leiser Muskateller. Als solcher erkennbar, aber er springt einem nicht direkt ins Gesicht. Frischer Limettenabrieb, Zitrone und ein wenig Caipirinha – also Rohrzucker und Limetten sowie herber Cachaça. Zitronengras sowie Melisse und Minze ergänzen dieses frische Aromenspiel. Eine zarte Gelbfruchtigkeit kommt zur Geltung, die an Mirabellen erinnert. All dies wirkt aber sehr seriös, ausbalanciert. Der Wein präsentiert sich eher kühl, steinig und ganz & gar nicht als banale Sommerbrause.

 

Gaumen:

Geradlinig und fein findet der erste Schluck seinen Weg zu mir. Pure Erfrischung. Ein sehr erwachsenes Getränk, das sich zielstrebig aber saftig zugleich zeigt. Sehr trinkanimierend wird der Speichelfluss direkt angeregt. Das verlangt nach einem weiteren Schluck. Diese reine, herbale Note wird durch leichte Bitterstoffe begleitet. Eine angenehme, nicht vordergründige Säure zieht den Moment in die Länge. Limette, Zitronengras und Melisse runden den Nachhall auch hier verführerisch ab. Die niedrigen 12% Vol. Alkohol machen sich nicht bemerkbar und der Wein lässt nur wenige Gramm Restzucker spüren. Natürlich sind diese perfekt eingebunden.



Speiseempfehlungen von Marian Henß:


 
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