Manincor , Südtirol

Mason di Mason

Pinot Noir/Spätburgunder, 2017, 750ml

 
Mason di Mason Print informations
Artikelnummer 9951041129
Drink from: 2019
Drink to: 2029
Residual sugar M
Drink temperature 17°
Alcohol Content 14,0%
Acidity 6,3 g/l
Sweetness 1 g/l
Manufacturer Weingut Manincor, St. Josef am See 4, 39052 Kaltern / Italy, Bio-Zertifikat: IT-BIO-013
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 20.03.2020, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information:

Der Mason di Mason ist so etwas wie der Parzellenwein aus der besten, am höchsten gelegenen Parzelle mit den ältesten Reben innerhalb der Lage Mazzon, die bei Manincor jedoch Mason genannt wird, damit man sie nicht mit der Großlage Mazzon in Neumarkt verwechselt. Diese Lage, in der der Mason entsteht, ist nur vier Hektar groß und reicht von 400 auf 450 Meter Höhe. Sie ist geprägt von sandigem Lehm im Oberboden sowie Porphyr, Gneiss, Granit und Dolomit im Unterboden. Gelesen wurde Mitte September 2017. Es gab nur kleine Mengen, da Südtirol im Frühjahr von Spätfrösten heimgesucht wurde. Jede Charge wurde separat spontan vergoren und über drei Wochen in Holzbottichen durchgeführt. Ausgebaut wurden die Chargen über 12 Monate in Barriques mit einem Neuholzanteil von 50 %. Die besten Barriques wurden für diesen Wein genommen und in Flaschen gefüllt, die anderen dem Mason zugeschlagen.

 

Farbe:

Leicht transparentes, leuchtendes Rubinrot

 

Nase:

Manincors Grand Cru präsentiert sich in 2017 unglaublich duftig und fein mit Noten von getrockneten Rosenblüten, Kirschblüten sowie reifen Walderdbeeren und Himbeeren, Schwarzkirschkonfitüre und einer wunderbaren Würze von feinstem Holz, Rauch, süßen indischen Gewürzen und Pfeifentabak.

 

Gaumen:

Am Gaumen ist der Mason di Mason absolut begeisternd in seiner Balance und Vielschichtigkeit. Das ist ein mengenmäßig vielleicht kleiner, qualitativ aber exzellenter Jahrgang. So elegant ist dieser Wein, so nobel die Gerbstoffstruktur, so fließend fein die Textur, so präzise die Säure, so saftig und rund die rote und dunkle Beerenfrucht, so mystisch die Kombination von Holz, Rauch, Süßholz und Gewürzen, und das bis ins ellenlange, von feiner Mineralität getragene Finale. Das ist erste Liga und dürfte in Südtirol seinesgleichen suchen.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:

  • Hirschkalbsrücken mit Apfel-Rosmarin-Püree
    (Wild)
  • Wildente mit Honig-Pfeffer-Kruste und Blutorangen
  • Orzotto mit Roter Beete, Trevisaner Radicchio und Graukäse

 
Parse Time: 0.755s