Matassa , Roussillon

Matassa Rouge

Carignan, 2019, 750ml

 
Matassa Rouge Print informations
Artikelnummer 9910232077
Residual sugar M
Drink temperature 16°
Alcohol Content 12,0%
Manufacturer Domaine Matassa, 10 Route d´Estagel, 66600 Calce / France
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 10.07.2020, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information:

Ein Wein aus der Rebsorte Carignan, der aus einer im Wald liegenden Urparzelle der Domaine stammt, nach der diese auch benannt ist. Sie liegt in Okzitanien im Tal des Agly auf einer Mergel-Terrasse. Es fand Ganztraubenvergärung statt, Ausbau im Zement, im neutralem Holz und im Ton. Kein Hinzufügen von Zusätzen.

 

Farbe:

transparentes leuchtendes Kirschrot mit leicht violetten Reflexen

 

Nase

Der Matassa Rouge ist ein reinsortiger Carignan von alten Reben. Er duftet fast so, als habe der Winzer Tom Lubbe jede Menge Kirschen unterschiedlicher Sorten frisch entsteint und die Steine an der Sonne getrocknet. Saftig und frisch ist der Wein, der mit Luft auch noch einen Hauch von Schlehen und einer Trockenkräuterinfusion mit in sich aufnimmt, ferner etwas Trockenholz, Garrigue und den ausgedörrten Boden eines Sommers im Roussillon erahnen lässt. Der Matassa Rouge wirkt wie ein Sommerregen – lebendig und Erfrischung spendend.

 

Gaumen

Trinkt man den Matassa – und hier geht es ums Trinken, nicht ums Nippen –, dann entwickelt sich hier genau das, was der Anspruch von Tom Lubbe ist, nämlich einen komplexen Wein zu schaffen, bei dem das Tonische, das Lebendige, das Frische und Saftige über allem anderen steht. Transparenz und Klarheit bestimmen diesen Rotwein, der von der Säurestruktur und vom Tannin her auch ein Weißwein sein könnte. Der Carignan bietet Tanztheater wie bei Pina Bausch. Scheinbar schwerelos und leicht ist der Matassa, doch das resultiert einzig und allein aus langer Arbeit und viel Kraftaufwand. So gleitet der Carignan mit rotbeeriger Frucht, Noten fleischiger Kirschen und Blutorangen über den Gaumen. Hinzu kommen Hopfennoten, etwas schwarze Oliventapenade, Rauch und ein wenig Hanf. Mit Luft und Zeit fächert sich das immer weiter auf und verbindet Komplexität mit unbändiger Frische.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:

  • Penne mit schwarzen Oliven, angeräuchterten Auberginen und Tomaten
  • Libanesische warme Mezze mit Auberginen, Ente und Lamm
  • Thunfisch, auf Zedernholz gegrillt, abgeschmeckt mit Kräutern und Limette
    (Fisch)

 
Parse Time: 0.724s