Château Falfas , Bordeaux

le Chevalier, Côtes de Bourg

Cabernet Sauvignon, 2015, 750ml, Merlot, Cabernet Franc

 
le Chevalier, Côtes de Bourg Print informations
Artikelnummer 9990101034
Residual sugar M
Drink temperature 18°
Alcohol Content 13,5%
Manufacturer Chateau Falfas, 33710 Bayon / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 18.03.2020, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information zum Wein:

Das Weingut ist im Besitz von Veronique Cochran, die das Weingut zusammen mit ihrem 2012 verstorbenen Mann, dem Amerikaner James Cochran, erworben hatte. Veronique ist die Tochter eines der führenden französischen Berater für Biodynamie, François Bouchet. Er war es auch, der den beiden den Erwerb des Châteaus in Bayon empfahl. Das damals weitgehend verwaiste, eigentlich aber bildhübsche Anwesen aus dem 16. Jahrhundert war lange eines der besten Weingüter in Bourg – und ist es heute auch wieder. 20 Hektar umfasst das Weingut, die Hälfte davon befindet sich auf einer Terrasse aus Lehm- und Kalkstein. Die Pflanzdichte liegt bei 7.000 Stöcken, die Ernte bei nicht mehr als 40 Hektoliter/Hektar. Nach einer kurzen, kühlen Vorvergärung vergären die Trauben mit natürlichen Weinbergshefen. Der Ausbau erfolgt in neuen und gebrauchten Fässern. Es dominiert Cabernet Sauvignon vor Cabernet Franc und ein wenig Merlot.

 

Farbe:

Dunkles, leicht transparentes Kirschrot

 

Nase:

Die Charakermerkmale Eleganz und Tiefe kommen einem beim 2015er Le Chevalier als Erstes in den Sinn. So fein und sinnlich ist der Wein mit einem Parfum von bestem Holz, Zeder, eingelegten Kirschen sowie roten sowie dunklen Beeren, bei denen vor allem schwarze Johannisbeeren und Holunderbeeren hervorstechen. Bei diesem noch jungen Le Chevalier aber ist es vor allem dieser beeindruckend gekonnte Holzeinsatz, der hier begeistert.

 

Gaumen:

Am Gaumen ist der Bordeaux aus den Côtes de Bourg kraftvoll und dunkel. Auch hier zeigt sich wieder die prägnante aber exzellent integrierte Note vom Barrique, zudem ein recht präsenter aber reifer Gerbstoff, der für eine Textur wie von Polierpapier am Gaumen sorgt. Dazu trägt auch die dunkle Schokoladennote bei, die sich am Gaumen mit kühler dunkler Frucht verbindet und im Finale immer mehr Begleitung von einer untergründigen, lebendigen Mineralität erhält. Das ist wieder ein sehr starker Jahrgang voller Balance, Finesse und Raffinement der es aktuell dankt, wenn man ihn dekantiert.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:

  • Rehrücken mit Truffat de Pomme de Terre
    (Wild)
  • Gegrillte Wachteln mit Thymian- und Rosmarinsalz
  • lechkartoffeln mit gebratener Blutwurst vom Noire de Bigorre mit Senfsauce

 
Parse Time: 0.731s