Tement , Südsteiermark

Ried Rossberg Morillon

Chardonnay, 2017, 750ml

 
Ried Rossberg Morillon Print informations
Artikelnummer 9870009048
Drink from: 2020
Drink to: 2032
Residual sugar M
Drink temperature 11°
Alcohol Content 12,5%
Acidity 6,5 g/l
Sweetness 1 g/l
Parker Points 93
Manufacturer Tement GmbH, Zieregg 13, A-8461 Ehrenhausen / Austria
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 12.08.2019, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Informationen zum Wein:

Die Riede Rossberg ist die am südwestlichsten gelegene im Lagenportfolio der Tements. Für sich genommen aber ist sie nach Süd-Südost ausgerichtet und geprägt vom Opok, einem für die Gegend typischen verfestigten Sedimentgestein mit größeren Anteilen von Kalkmergel, Ton und Siltstein. Die Riede liegt auf 340 bis 470 Metern Höhe. Der darauf wachsende Morillon (Chardonnay) wurde spontan vergoren bis zu einem Restzucker von 1,2 Gramm bei 6,5 Gramm Säure, darauf zwölf Monate lang im neutralen Barrique und weitere zwölf Monate im Stahltank jeweils auf der Feinhefe ausgebaut.

 

Farbe:

mittleres Strohgelb mit grünen Reflexen

 

Nase:

Schon in der Nase zeigt der Chardonnay aus der Riede Rossberg sein charmantes, einnehmendes und durchaus elegantes Wesen. Der Morillon wirkt geradezu seidig weich mit einer satten, weißfleischigen Frucht, die an Weinbergspfirsich erinnert, an Äpfel, vor allem aber auch an Reineclauden. Mit Luft schwenken die Aromen ein wenig in den gelbfruchtigen Bereich. Man denkt an Birnen und Quitten, die begleitet werden von einem Hauch Safran und von Montélimar-Nougat.

 

Gaumen:

Diese Seidigkeit findet sich tatsächlich auch am Gaumen wieder. Hier zeigt sich viel Eleganz und Finesse. Erst am mittleren Gaumen taucht plötzlich eine Welle reifer, aber prägnanter Säure auf, welche die cremige Frucht umspielt und mit zusätzlichen zitrischen Aromen begleitet. Der Rossberg wird dabei immer salziger, der Trinkfluss immer größer, und in die Frucht mischen sich Kräuter, zermahlener Kalk und etwas weißer Pfeffer.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
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