El Sequé (Artadi) , Alicante

El Sequé Dulce

Mourvèdre/Monastrell Rosé, 2015, 750ml

 
El Sequé Dulce Print informations
Artikelnummer 9930004006
Drink from: 2019
Drink to: 2025
Residual sugar MMMMM
Drink temperature 17°
Alcohol Content 18,0%
Parker Points 93
Manufacturer Artadi S.A., Carretera de Logroño s/n, 01300 Localidad: Laguardia / Spain
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 18.05.2019, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information zum Wein:

Neben Banyuls, Madeira, Marsala und Port ist ein ebenso traditionsreicher aufgespriteter und oxydativ ausgebauter Wein fast in Vergessenheit geraten. Es ist der Fondillón aus Alicante. Artadis El Sequé Dulce ist eine Hommage an diesen Weinstil, der ausschliesslich aus überreifem Monastrell vinifiziert wird. Bei Artadi allerdings ist es kein über Wochen oxydierter Wein, also kein »tawny« sondern das genaue Gegenteil, ein »ruby«. Die von Hand gelesenen reifen Monastrell-Trauben wurden über zwei Tage kühl vorvergoren und dann über vier Tage vergoren bis die Gärung mit reinem Weingeist gestoppt wurde. So erhielt der Wein 18,5 % Alkohol und 108 Gramm Zucker.

 

Farbe:

dichtes Kirschrot mit rubinroten Reflexen

 

Nase:

Dieser Wein zieht einen vom ersten Moment an in seinen Bann, denn er verbindet Frische mit einem komplexen und sinnlichen Zusammenspiel aus dunkler Frucht wie Schwarzkirschen, Pflaumen, Feigen und Waldfrüchten mit dem balsamischen Duft von Edelhölzern und Sattelleder. Dazu kommen Noten von Kirschlikör und Schwarzwälder Kirsch, ein Hauch von Bitterorangenmarmelade und Süßholz.

 

Mund:

Am Gaumen zeigt sich, wie exzellent Monastrell für eine solche Art von Wein geeignet ist. Denn trotz aller Reife und Süße findet sich in diesem Wein eine brillante Säurestruktur, die ihm eine exzellente Frische verleiht. Dazu finden sich neben der Frische immer auch herbe Noten, die an Orangenschalen erinnern. Gleichzeitig ist der Wein reich, opulent, seidig und sinnlich, und man möchte eigentlich immer mehr davon haben.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
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