El Sequé (Artadi) , Alicante

El Sequé

Mourvèdre/Monastrell Rosé, 2016, 1500ml, Syrah

 
El Sequé Print informations
Artikelnummer 9930004005
Drink from: 2019
Drink to: 2022
Residual sugar M
Drink temperature 17°
Alcohol Content 14,5%
Acidity 5,3 g/l
Parker Points 93+
Manufacturer Artadi S.A., Carretera de Logroño s/n, 01300 Localidad: Laguardia / Spain
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 18.05.2019, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information zum Wein:

Seit 1999 engagiert sich Artadi in Alicante, um sich dort dem Monastrell (Mourvèdre, Mataro) zu widmen. Der El-Sequé-Weinberg liegt auf 600 Meter Höhe und ist geprägt von Kalkmergelböden mit sandigen und tonigen Oberböden. Die organisch bewirtschafteten Trauben werden in 10-Kilo-Kisten gelesen und über 48 Stunden kühl vorvergoren, bevor dann bei Wärme die spontane Gärung einsetzt. Die Fermentation dauert rund 14 Tage, der Tresterhut wird meist zweimal am Tag untergestoßen. Ausgebaut wird der Wein über zwölf Monate in 500-Liter-Tonneaux aus französischer Eiche.

 

Farbe:

dichtes Kirschrot mit granatroten Reflexen

 

Nase:

Da der Monastrell im Keller ganz ähnlich ausgebaut wird, wie Artadi das mit dem Tempranillo in der Rioja handhabt, zeigt sich hier wunderbar der Unterschied der Sorte, Herkunft und die Hand des Winzers. Im Duft ist dieser Wein mediterran und würzig, zeigt aber ebenso die Kühle und burgundische Eleganz, die Lacalle in allen seinen Weinen extrapolieren möchte. Brombeeren, Schlehen, Blaubeeren und Cassis vermischt sich mit schwarzer Kirsche, dunkler Schokolade, Erde und Unterholz und ein wenig Oliventapenade; ganz so, als habe man einen Hauch Syrah mit an Bord. Dazu gibt es einen Rahmen aus leicht rauchigem Holz und getrockneter mediterraner Kräuter. Zusammengenommen wirkt die Nase vielschichtig, opulent und doch elegant und stimmig.

 

Mund:

Dieser Eindruck setzt sich am Gaumen fort, wo die Düße der dunklen Frucht noch offensichtlicher wird und sich mischt mit Süßholz und Veilchenpastillen, etwas Leder, schwarzem Tee und Röstnoten. Das Tannin ist so seidig, wie man es von Artadis Riojas gewohnt ist. Die Frucht ist vollreif und doch auf der frischen Seite. Die Textur wirkt überaus fleischig und saftig, ja, man möchte gerne hineinbeißen in die Frucht. Gleichzeitig findet sich ein kreidige Note, eine herrliche Frische und Säure, ein lebendiges Spiel von Spannung und Druck bis ins lange Finale.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
Parse Time: 0.721s