Amarone della Valpolicella Classico DOC Vigneti di Ravazzol Print informations
Artikelnummer 9911021050
Drink from: 2019
Drink to: 2039
Residual sugar M
Drink temperature 18°
Alcohol Content 16,0%
Acidity 7,0 g/l
Sweetness 4 g/l
Manufacturer Azienda Agricola Cà La Bionda, Via Bionda 4, 37020 Marando di Valpolicella-Verona / Italy
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 13.12.2018, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Informationen zum Wein:

Eine Cuvée aus 70 % Corvina, 20 % Corvinone sowie 10 % Rondinella und Molinara. Die Weinberge liegen in der Classico-Zone auf einer Höhe von 200 bis 300 Metern in den Vigneti di Ravazzol. Die 50 bis 70 Jahre alten Reben sind nach Osten gewandt und wurzeln in einem Boden aus Ton und Kalk mit hohen mineralischen Komponenten. Die Trauben für diesen Amarone della Valpolicella werden von der Ernte bis in den Februar des folgenden Jahres getrocknet, wobei sie rund 40 % ihrer Flüssigkeit verlieren. Darauf wird der Wein im Edelstahl vergoren und über 36 Monate hinweg im 3000-Liter-Fass ausgebaut und für weitere acht Monate auf der Flasche gelagert.

 

Farbe:

intensives, dichtes Rubinrot

 

Nase:

Schon der 2013er Amarone Classico ist ein ausgesprochen charmanter und eleganter Vertreter seiner Gattung. Doch der Vigneti di Ravazzol zeigt, was dabei herauskommt, wenn die intensive Weinbergsarbeit der Castellani auf eine Cru-Lage trifft. Dieser Amarone ist von einer beeindruckenden Intensität und Tiefe, Opulenz und Dichte, ohne indes schwer zu wirken. Begeisternd ist vielmehr die Transparenz, in der sich dieser Wein zeigt. Diese zeigt sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in der Auffächerung von aromatischen Komponenten wie gedörrten Kirschen, getrockneten Feigen, Zwetschgen und Unterholz, aber auch in einer süßen, saftig reifen Intensität, die den Kern des Ganzen bildet. Abgerundet wird alles das mit Noten von Zimt, Süßholz und dunklem Tabak.

 

Mund:

So reich und komplex die Nase ist, so dicht und kraftvoll zeigt sich der Gaumen. Hier ist der dunkle Tabak noch viel präsenter, und man meint außerdem, ein wenig Holzkohle mit dabei zu haben, so dunkel und rauchig wirkt der Amarone. Dann aber breitet sich eine gewisse beerige Süße aus, und das, obwohl der Wein insgesamt ausnehmend trocken wirkt. All das, was man im Duft schon wahrgenommen hat, kommt nach und nach wieder: das getrocknete oder gedörrte Obst, das Unterholz, die erdigen Töne aber werden balanciert von einem reifen, feinkörnigen Tannin und einer brillanten Säure. Der Wein ist für seine Verhältnisse noch blutjung und bedarf einer großen Karaffe. Aber trinken will man ihn – ehrlich gesagt – schon jetzt.



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