Trapet Père & Fils , Burgund

Chambertin Grand Cru

Pinot Noir/Spätburgunder, 2016, 750ml

 
Chambertin Grand Cru Print informations
Artikelnummer 9910222022
Residual sugar M
Drink temperature 16°
Alcohol Content 13,5%
Parker Points 95-97
Manufacturer Domaine Trapet, 53 route de Beaune, 21220 Gevrey-Chambertin / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Allergene enthält Schwefel und Kasein
Verkostungsnotiz von vom 15.10.2018, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information zum Wein

2016 war ein sehr anspruchsvolles Jahr für Jean-Louis Trapet und somit das genaue Gegenteil von 2015. Der Frost hatte zugeschlagen, und zwar massiv. Jean-Louis’ Vater hatte in 50 Jahren keine solchen Frostschäden gesehen. Dann kam der Mehltau und wütete vor allem bei den vom Frost geschädigten Rebstöcken. Mit extrem viel Arbeit konnten die Trapets dann jedoch einen perfekten, wenn auch sehr geringen Jahrgang einfahren. Sie ernteten ab dem 26. September zwar kleine, aber perfekt gereifte Beeren. In 2016 waren rund 40 % Ganztrauben in der Vergärung – etwa die Hälfte von 2015.

 

Farbe

dunkles Kirschrot

 

Nase

Der 2016er Chambertin Grand Cru verbindet eine dunkle Würze von Waldboden, Unterholz und dunklem Würztabak, der an syrischen Latakia erinnert, mit Noten von Gebäck mit gezuckerten Himbeeren. Die Frucht steht hier weniger im Vordergrund als die tiefe Würzaromatik und das Holz, das jedoch nicht etwa an getoastete Fässer, sondern viel mehr an altes Holz erinnert, das einen besonderen Duft verströmt, wenn es nach langer Zeit benetzt wird.

 

Gaumen

Am Gaumen ist der 2016er Grand Cru schon erstaunlich offen, weich und cremig, ja ein wenig laktisch in den ersten Minuten. Dann aber gewinnen auch hier die Würznoten Oberhand, der Wein gewinnt an Fahrt, die Kraft der Lage wird offensichtlicher. Auch hier findet man viel Tabak, wobei es nicht mehr nur der Latakia ist, sondern schon auch hellere Sorten. Dazu findet man ein wenig Madagaskar-Vanille und eine intensive dunkle Kirschfrucht. All das liegt auf einem Bett von zerstoßenem Stein und trockener Erde. Natürlich ist der Wein noch jung und braucht noch viele Jahre der Entwicklung. Doch schon jetzt macht er viel Freude.



Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt:


 
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