Château Falfas , Bordeaux

Château Falfas, Côtes de Bourg

Merlot, 2015, 750ml, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc

 
Château Falfas, Côtes de Bourg Print informations
Artikelnummer 9990101026
Drink from: 2018
Drink to: 2030
Residual sugar M
Drink temperature 17°
Alcohol Content 13,0%
Acidity 5,7 g/l
Sweetness 1 g/l
Manufacturer Chateau Falfas, 33710 Bayon / France, Bio-Zertifikat: FR-BIO-01
Allergene enthält Schwefel
Verkostungsnotiz von vom 15.09.2018, Copyright Christoph Raffelt und Vinaturel:

Information zum Wein

Das Weingut ist im Besitz von Veronique Cochran, die das Weingut zusammen mit ihrem 2012 verstorbenen Mann, dem Amerikaner James Cochran, erworben hatte. Veronique ist die Tochter eines der führenden französischen Berater für Biodynamie, François Bouchet. Er war es auch, der den beiden den Erwerb des Châteaus in Bayon empfahl. Das damals weitgehend verwaiste, eigentlich aber bildhübsche Anwesen aus dem 16. Jahrhundert war lange eines der besten Weingüter in Bourg – und ist es heute auch wieder. 20 Hektar umfasst das Weingut, die Hälfte davon befindet sich auf einer Terrasse aus Lehm- und Kalkstein. Die Pflanzdichte liegt bei 7.000 Stöcken, die Ernte bei nicht mehr als 40 Hektoliter/Hektar. Nach einer kurzen, kühlen Vorvergärung vergären die Trauben mit natürlichen Weinbergshefen. Der Ausbau erfolgt in neuen und gebrauchten Fässern über 18 Monate. Es dominiert Cabernet Sauvignon vor Cabernet Franc und ein wenig Merlot.

 

Farbe

dunkles Violettrot

 

Nase

Der 2015er Falfas ist eine wunderbar duftige Fruchtbombe. Pflaumen und Sauerkirschen, Holunder, Cassis und Brombeeren verbinden sich mit getrockneten und gegrillten Kräutern, erloschener Holzkohle, etwas Tabak und einer hintergründigen kühlen Mineralität.

 

Gaumen

Am Gaumen verbindet sich die satte Frucht auf wunderbare Weise mit druckvoller Säure, die man so im Duft gar nicht erwartet hätte. Das Tannin ist fein und gibt dem Wein eine maßgeschneiderte Struktur, das Holz ist elegant eingebunden, und der Wein besitzt eine geradezu cremige Textur. Dieser Falfas ist nicht so komplex wie große Gewächse aus dem benachbarten St. Émilion, doch das macht er wett mit einer exzellenten Balance aus Frucht und Frische, mit feiner Mineralität und einer beeindruckenden Eleganz. Diesen Wein, obwohl noch so jung, will man jetzt trinken, obwohl man auch weiß, welches Potential er für die nächsten Jahre hat.

 



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